Salzburger Regisseur präsentiert Doku “daheim”

Regisseur Berhard Braunstein diskutierte im Das Kino über seine Doku "Atelier de Conversation". im Bild: Habidollah Shahi (Diakoniewerk Salzburg), Daiva Döring (Integrationsbüro Stadt Salzburg), (GR Gerhard Zuckerstätter, Helene Kobler (Stadt Salzburg, „Miteinander reden“), Petra Nagelkögel („kreatives Schreiben“), Regisseur Berhard Braunstein, Katrin Reiter (Projekt Querbeet), Landesrätin Martina Berthold, Thomas Zezula (Agentur Academy), Irene Selinger (Land Salzburg, Referat Jugend, Generationen, Integration).
Regisseur Berhard Braunstein diskutierte im Das Kino über seine Doku "Atelier de Conversation". im Bild: Habidollah Shahi (Diakoniewerk Salzburg), Daiva Döring (Integrationsbüro Stadt Salzburg), (GR Gerhard Zuckerstätter, Helene Kobler (Stadt Salzburg, „Miteinander reden“), Petra Nagelkögel („kreatives Schreiben“), Regisseur Berhard Braunstein, Katrin Reiter (Projekt Querbeet), Landesrätin Martina Berthold, Thomas Zezula (Agentur Academy), Irene Selinger (Land Salzburg, Referat Jugend, Generationen, Integration). - © Land Salzburg/Philipp Penetzdorfer
Kriegsflüchtlinge, Geschäftsleute, Studierende und politisch Verfolgte: In der Bibliothèque publique d’information im Centre Pompidou in Paris treffen sich wöchentlich Frauen und Männer aus der ganzen Welt, um Französisch zu sprechen. Der Salzburger Regisseur Bernhard Braunstein thematisiert in seiner Dokumentation “Atelier de Conversation” die gemeinsamen Ziele der Protagonisten. “Der Film zeigt neben den vielen verschiedenen Lebenssituationen auch das Einigende, Gemeinsame. Frauen und Männer wollen sich verständigen, sich mitteilen und damit aus der persönlichen Isolation heraustreten”, so Integrationslandesrätin Martina Berthold.

Sie alle wollen Französisch lernen und Verbündete finden, um fernab der alten Heimat überleben zu können. An diesem hoffnungsvollen Ort, dem Centre Pompidou, werden soziale und kulturelle Grenzen überwunden. Menschen begegnen sich auf Augenhöhe. “Alle Protagonisten des Films haben erlebt, wie deprimierend Sprachlosigkeit sein kann und wie groß das Bedürfnis ist, zu kommunizieren. Im Gefühlsspektrum zwischen Einsamkeit, Sprachlosigkeit und dem Aufkeimen der Hoffnung sehe ich den emotionalen Kern des Films”, betonte der Salzburger Regisseur Bernhard Braunstein. Im Februar 2009 zog Braunstein nach Paris, um Französisch zu lernen. Dort lernte er das frei zugängliche “Atelier gratuit de conversation” kennen, welches für ihn ein wichtiger Ort der Begegnung wurde.

Filmförderung des Landes

Von der Filmförderung der Kulturabteilung des Landes Salzburg wurde die Produktion mit 15.000 Euro unterstützt. “Bernhard Braunstein trifft mit seinem Dokumentarfilm den Zahn der Zeit und zeigt die Gesellschaft in ihrer Buntheit, aber auch mit ihren Problemen auf”, so Kulturlandesrat Heinrich Schellhorn.

Seit 2011 Ort der Begegnung auch in Salzburg

“Miteinander reden” heißt das Atelier de Conversation der Stadt Salzburg. Ein sehr erfolgreiches Angebot bei dem seit 2011 über das Jahr verteilt 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus mehr als 40 Nationen nicht nur Deutsch üben, sondern auch wichtige Themen aus dem Alltag besprechen. Dieses Angebot wird ehrenamtlich begleitet und findet wie in Paris in entspannter Atmosphäre in der Stadtbibliothek statt. “Der gestrige Abend war auch ein Dankeschön an die vielen freiwillig Engagierten, die in Salzburg bei Sprachkursen ihre persönliche Hilfe anbieten”, betonte Berthold.

Zum internationalen Tag gegen den Rassismus

Der Regisseur verwies nach der Filmpräsentation in einer Diskussion auf den Internationalen Tag gegen Rassismus. Rassistische Gewalt, Stereotypen in den Medien und Alltagsdiskriminierung erinnern uns daran, dass der Widerstand gegen den Rassismus auch heute eine alltägliche Herausforderung für unsere offene Demokratie ist. Der internationale Tag gegen den Rassismus wird alljährlich am 21. März begangen. Als UNESCO-Gedenktag dient er der Erinnerung an das Massaker von Sharpeville 1960 in der heutigen Provinz Gauteng in Südafrika, damals Südafrikanische Union. Das Massaker ereignete sich am 21. März 1960 und gilt als ein Wendepunkt in der Geschichte Südafrikas.

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