Salzburger Student mit Torgarantie: Sebastian Hertelt

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Mit einem Tor pro Spiel zeigt Neuling Sebastian Hertelt in der Salzburger Liga auf.
Mit einem Tor pro Spiel zeigt Neuling Sebastian Hertelt in der Salzburger Liga auf. - © Krugfoto
Im Sommer hat es ihn von Kärnten nach Salzburg verschlagen und er sorgt nun bei Altenmarkt für Aufsehen: Sebastian Hertelt steckte für den Wechsel in die Salzburger Liga einiges zurück und verzaubert mit seinen Sturmläufen das gesamte Bundesland. Zudem zieht er Vergleiche mit Austria Salzburg und erklärt uns die Gründe für sein Engagement im Pongau.




Mit 29 Jahren befindet sich Hertelt im besten Fußballeralter. Dass ihm das Toreschießen so leicht wie heuer fällt, war bislang allerdings nicht Usus.

SALZBURG24: Sebastian, wie hat es dich vom SV Feldkirchen aus der Kärntner Liga nach Altenmarkt verschlagen?

SEBASTIAN HERTELT: Das war eigentlich reiner Zufall. Ich habe durch meinem Job und der Universität viel in Salzburg zu tun. Da lernte ich ganz unerwartet Altenmarkts Präsident Herbert Heigl kennen und wir unterhielten uns über Fußball. Dadurch, dass ich internationales Management an der Uni studiere und der Weg nach Kärnten viel zu weit wäre, um Fußballspiele am Wochenende zu bestreiten, kam das Angebot mit Altenmarkt genau richtig. Der Klub liegt genau in der Mitte der Fahrtstrecke und hat mich gleich überzeugen können. Zudem kann ich bei einem Freund in Flachau übernachten.

Beim Wolfsburger AC und dem FC St. Veit an der Glan warst du in der Regionalliga Mitte Fußball-Profi. Hättest du nicht auch woanders spielen können?

Doch. Ich hatte auch andere Angebote vorliegen, jedoch war ich vom Gesamtpaket, der Bodenständigkeit des familiären Klubs und den Fans sofort angetan. Das Finanzielle stand überhaupt nicht im Vordergrund. Ich hätte woanders sicherlich mehr verdienen können – auch, wenn das jetzt vielleicht eingebildet wirken mag.

Unaufhaltsam: Oft ist Sebastian Hertelt auch mit vereinten Kräften nicht zu stoppen. /Krugfoto Unaufhaltsam: Oft ist Sebastian Hertelt auch mit vereinten Kräften nicht zu stoppen. /Krugfoto ©

Mit elf Toren in gleich vielen Spielen hast du quasi eine Torgarantie eingebaut und Altenmarkt zum Höhenflug in der Liga verholfen. Eine solche Quote sucht man in den Statistiken bei deinen vorigen Klubs vergeblich.

Das ist richtig. Früher war ich auch der klassische Außenbahnspieler und war für die Assists zuständig. Seit letztem Jahr habe ich allerdings die Rolle des Vollstreckers übernommen und fülle diese sehr gerne aus. Ich fühle mich in der Spitze pudelwohl.

Genau deshalb kann angenommen werden, dass einige Vereine aus Salzburg nun die Fühler nach dir ausstrecken werden.

Natürlich gibt es größere Klubs in der Umgebung. Aber Altenmarkt kann man nicht mit Austria Salzburg etc. vergleichen – allein schon wegen der Geschichte und der Tradition der Violetten. Aber sicherlich wären auch höhere Vereine interessant. St. Johanns Präsident (Josef Klingler, Anm.) beispielsweise hat schon Interesse bekundet und will sich mit mir treffen.

Bischofshofen auch? Die benötigen ja mit dem Ausfall von Leonardo Barnjak und der Sperre von Vait Ismaili einen Stürmer.

Davon weiß ich nichts und habe ich auch nichts gehört. Für mich spielt das derzeit keine große Rolle, da ich mit Altenmarkt eine Vereinbarung getroffen habe und hier glücklich bin. Der Fokus liegt nun auf das Heimmatch gegen Strobl am Samstag.

Salzburger Liga: 12. Runde

  • Freitag um 19:00 Uhr: Neumarkt : Eugendorf
  • Freitag um 19:00 Uhr: Adnet FC Puch
  • Freitag um 19:30 Uhr: Straßwalchen : Thalgau
  • Samstag um 16:00 Uhr: ÖTSU Hallein : Kuchl
  • Samstag um 16:00 Uhr:Austria Salzburg : Zell am See
  • Samstag um 16:00 Uhr: Altenmarkt : Strobl
  • Samstag um 16:00 Uhr: Bürmoos : Bramberg
  • Samstag um 16:00 Uhr: Golling : SAK 1914

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