Salzburger Taxifahrer übernehmen drei Millionen Fahraufträge im Jahr

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Nach dem Punschstand lieber mit dem Taxi nach Hause, betont Fachgruppenobmann Erwin Leitner.
Nach dem Punschstand lieber mit dem Taxi nach Hause, betont Fachgruppenobmann Erwin Leitner. - © Neumayr
Salzburger Taxis und Mietwagen sind 365 Tage im Jahr für ihre Kunden im Einsatz und übernehmen rund drei Millionen Fahraufträge jährlich. Dieses Jahr wurde die Anzahl der Stellplätze wieder erhöht.

Egal, ob spät in der Nacht oder früh am Morgen – ein Anruf genügt. Taxis sind rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr im Einsatz und bringen Fahrgäste sicher an ihr Ziel. Auf die vielfältigen Leistungen des Taxi-Gewerbes macht nun Fachgruppen- und Fachverbandsobmann der Personenbeförderungsgewerbe mit Pkw, Kommunalrat Erwin Leitner, aufmerksam.

Im Advent auf der sicheren Seite

„Aktuell geht es uns auch darum, zu signalisieren, dass man mit einem Taxi auch in der Adventszeit immer auf der sicheren Seite ist, sei es nach Weihnachtsfeiern oder nach dem Besuch beim Punschstand“, erklärte Leitner am Donnerstag in einem Pressegespräch.

Mehr Stellplätze geschaffen

Salzburg ist mit Taxis gut versorgt. Insgesamt stehen Taxis an 46 offiziell verordneten Standplätzen mit knapp 250 Stellplätzen in der Stadt Salzburg ständig zur Verfügung. „Jährlich kommen neue hinzu, sowohl in der Stadt, als auch am Land“, betont Leitner. Auch heuer ist der Bestand an Taxi-Stellplätzen vor allem in der Stadt Salzburg verstärkt worden.

Mit den Standplätzen Wasserfeldstraße, Panzerhalle, Haus der Natur (Nachtstandplatz), Griesgasse (Nachtstandplatz), Zaunergasse und am Ausstellungszentrum während Messezeiten wurde die Anzahl an Stellplätzen erhöht. „Zusätzlich wurden in Zusammenarbeit mit Kollegen und Behörden neue Tarife eingeführt, die für mehr Preissicherheit beim Kunden und gleichzeitig auch mehr Berechenbarkeit für den Unternehmer sorgen. Nur durch die verpflichtende Verwendung eines Taxameters ist für beide Seiten Tarif-Transparenz auch gewährleistet“, erklärt der Fachgruppenobmann.

Sicherheit und Verlässlichkeit

Um das Gefühl von Sicherheit zu unterstützen, steht es Kunden frei, ihr Taxi am Taxi-Standplatz selbst auszuwählen. Zusätzlich gilt für Taxis die Beförderungspflicht. Über die Taxidienste hinaus erbringen die Personenbeförderer allerdings noch zahlreiche weitere Leistungen.

So übernehmen sie auch Schüler- und Kindergartentransporte, Krankentransporte, Transfers zu Flughäfen, Sachtransporte und Limousinenservices. „Wir achten auch auf die Umwelt. Viele der im Bundesland eingesetzten Taxis sind bereits heute mit alternativen Antriebsmöglichkeiten ausgestattet, ein Trend, der in Zukunft noch stärker gefördert wird“, ist Leitner überzeugt.

Ausbildung ist umfangreich

Bei der Ausbildung von Taxilenkern wird darauf geachtet, dass sehr hohe Sicherheits- und Professionalitätsstandards gewahrt werden. Wer Taxilenker werden möchte, muss Lehreinheiten zur Kriminalprävention besuchen, fit in der Straßenverkehrsordnung sein und benötigt psychologische Kenntnisse für richtiges Verhalten gegenüber dem Fahrgast. Taxilenker müssen die rechtlichen Grundlagen kennen, aber auch Ortskunde und Erster Hilfe lernen. Ebenso werden Fahrsicherheitstrainings absolviert. Die Ausbildung der zukünftigen Lenker wird dabei von Verkehrspsychologen, hochrangigen Mitgliedern der Polizei und Lehrern aus der Praxis übernommen.

Fortbildungen mit Polizei und ÖBB

Darüber hinaus werden laufend Auffrischungskurse angeboten. Um auch für die Zukunft fit zu sein, sind 2017 eine Reihe von Fortbildungsveranstaltungen in Zusammenarbeit mit der Polizei, ÖBB und Vertretern der Verkehrspolitik geplant. Fachgruppenobmann Erwin Leitner: „Wir Salzburger Taxiunternehmer fühlen uns unseren Kunden verpflichtet, Mobilität rund um die Uhr zu bestmöglicher Qualität anzubieten.“

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