Salzburger vermeiden durch Radfahren 30.000 Tonnen CO2

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230 Mal fahren die Salzburger mit dem Rad zum Mond (Symbolbild).
230 Mal fahren die Salzburger mit dem Rad zum Mond (Symbolbild). - © Bilderbox
230 Mal zum Mond und wieder zurück – das ist die Distanz, die von den Salzburgern pro Jahr mit dem Rad für Alltagserledigungen gefahren wird, macht der VCÖ aufmerksam. Dadurch vermeiden die Salzburger rund 30.000 Tonnen CO2. Acht von zehn Radfahrten sind kürzer als fünf Kilometer. Mit einer Befragung erhebt der VCÖ die Zufriedenheit der Radfahrer mit den Bedingungen zum Radfahren.

Mit den Temperaturen steigt im Land Salzburg nun auch wieder die Zahl der Radfahrerinnen und Radfahrer. “Das Fahrrad ist nicht nur ein beliebtes Sportgerät, sondern auch ein ideales Verkehrsmittel für kürzere Strecken”, stellt VCÖ-Experte Markus Gansterer fest. In Salzburg wird für Fahrten im Alltag, beispielsweise zum Einkaufen, in die Arbeit, ins Kino oder zum Bahnhof, fleißig in die Pedale getreten.

Salzburger legen 175 Millionen Kilometer mit Rad zurück

Eine VCÖ-Analyse auf Basis von Daten des Verkehrsministeriums zeigt, dass die Salzburgerinnen und Salzburger in Summe pro Jahr rund 175 Millionen Kilometer mit dem Fahrrad fahren – das entspricht der Distanz von rund 230 Mal zum Mond und wieder zurück. Dadurch dass diese Strecken mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren wurden, wurden rund 30.000 Tonnen klimaschädliches CO2 vermieden, macht der VCÖ aufmerksam.

Radfahrten bei kurzen Strecken beliebt

Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt zumindest eine halbe Stunde Bewegung pro Tag. Im Schnitt sind Salzburgs Radfahrende für Alltagerledigungen rund 20 Minuten pro Strecke unterwegs, hin und retour ergibt das 40 Minuten gesunde Bewegung. Rund 80 Prozent der Radfahrten für Alltagserledigungen sind kürzer als fünf Kilometer, weitere 14 Prozent sind zwischen 5 und 10 Kilometer lang, berichtet der VCÖ.

Vier von Zehn Autofahrten im Bundesland Salzburg sind kürzer als fünf Kilometer. “Damit mehr kurze Strecken mit dem Rad gefahren werden, ist eine radfahrfreundliche Verkehrsplanung und eine gute Radinfrastruktur wichtig. Dazu gehören gute Radverbindungen zu den Bahnhöfen sowie gute Verbindungen zwischen einer Siedlung und dem nächsten Ort”, erklärt VCÖ-Experte Gansterer.

In Österreich wird übrigens sechs Mal die Strecke zur Sonne und wieder zurück geradelt.

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