Salzburger Zoo freut sich über vierfachen Nachwuchs bei Geparden

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Vierfacher Nachwuchs bei den Geparden im Zoo.
Vierfacher Nachwuchs bei den Geparden im Zoo. - © Zoo Salzburg
Großer Jubel im Salzburger Zoo: Bereits Ende Mai brachte das dreijährige Geparden-Weibchen Aeris vier gesunde Jungtiere zur Welt. Die Kleinen, drei Buben und ein Mädel, entwickeln sich prächtig und ihr Geburtsgewicht hat sich schon mehr als verdoppelt.

Seit Mitte Februar lebt Aeris im Salzburger Zoo. Nur wenige Wochen nach ihrer Ankunft waren erste „zwitschernde“ Laute zwischen dem acht Jahre alten Kater Hurley-Tonkey und ihr zu hören. Bei einem Kurzbesuch des Katers auf ihrer Anlage stand gleich die Familienplanung im Mittelpunkt der Aktivitäten.

Aeris ist sehr fürsorgliche Mutter

Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner freut sich, dass es nach fünf Jahren wieder Geparden-Nachwuchs gibt: “Unsere Aeris ist eine sehr fürsorgliche Mutter. Es ist ihr allererster Nachwuchs und deshalb ist sie noch sehr vorsichtig. Es wird sicherlich noch einen Monat dauern, bis sie mit ihrem Nachwuchs für unsere Zoo-Besucher zu sehen sein wird.”

Flauschiger Nachwuchs in der Mozartstadt. /Zoo Salzburg Flauschiger Nachwuchs in der Mozartstadt. /Zoo Salzburg ©

Kleine Wollknäuel im Zoo

Nach einer Tragzeit von rund 90 Tagen brachte Aeris ihre vier gesunden Jungtiere zur Welt. Bei der Geburt wog der Nachwuchs rund 400 Gramm. Die Kleinen entwickeln sich prächtig und ihr Geburtsgewicht hat sich bereits mehr als verdoppelt: Die drei Buben bringen jeweils rund 1.400 Gramm und das Mädchen 970 Gramm auf die Waage. Am sechsten Lebenstag öffneten die Kätzchen ihre Augen und begannen einige Tage später mit tapsigen Schritten die Welt rund um ihr „Nest“ zu entdecken.

Junge Geparde ähneln Honigdachs

Junge Geparde haben ein gräuliches Fell und eine silbergraue lange Rückenmähne. So ähneln sie einem Honigdachs, der als sehr „selbstbewusstes Tier“ gilt und sich bei Angriffen von großen Raubtieren heftig zur Wehr setzen kann. Experten vermutet deshalb, dass die Rückmähne der kleinen Geparde ein Schutz der Natur ist, der sie vor Übergriffen von Löwen, Hyänen und Greifvögel bewahren soll.

Laut der Roten Liste ist das Überleben der Geparde in freier Wildbahn gefährdet. Ihre Bestände werden auf etwa 10.000 Tiere geschätzt. Der Verlust ihrer Lebensräume, die Bejagung und der Rückgang ihrer Beutetiere sind die Hauptursachen.

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