Salzburgs FPÖ-Chefin Svazek erwartet Schwung durch Neujahrstreffen

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Svazek ist beim Neujahrstreffen als Vorrednerin angekündigt, danach treten Norbert Hofer und Heinz-Christian Strache ans Podium.
Svazek ist beim Neujahrstreffen als Vorrednerin angekündigt, danach treten Norbert Hofer und Heinz-Christian Strache ans Podium. - © APA/Barbara Gindl/Archiv
Die FPÖ hält am Samstag in Salzburg ihr traditionelles Neujahrstreffen ab. Die neue Landesparteichefin Marlene Svazek zeigte sich im Vorfeld über die Ortswahl erfreut und rechnet mit einem Schwung für die Landtagswahl 2018.

Sie sieht darin eine klare Unterstützung und ein “Signal” der Bundespartei, dass man hinter der neu aufgestellten Landes-FPÖ stehe, sagte die 24-Jährige im APA-Interview.

“Erste Gelegenheit, mich vor größerem Parteipublikum zu”

Das Neujahrstreffen sei ein Start ins Jahr 2017 – und man werde Schwung für die Landtagswahl, die im Frühjahr 2018 in Salzburg stattfindet, mitnehmen, so Svazek. Auch persönlich bedeutet die Parteiveranstaltung viel für sie: “Es ist für mich die erste Gelegenheit, mich in der Partei vor größerem Parteipublikum zu präsentieren”, sagte die erst im vergangenen Juni zur Salzburger FPÖ-Obfrau gekürte Flachgauerin. Viele in der Partei würden zwar wissen, dass es in Salzburg eine neue junge Parteichefin gibt, sagte sie – aber nicht, was sie von ihr erwarten können.

Hofer und Strache bei FPÖ-Neujahrstreffen in Salzburg

Svazek ist beim Neujahrstreffen als Vorrednerin angekündigt, danach treten Ex-Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer und als Hauptredner Parteichef Heinz-Christian Strache ans Podium. Letzterer hatte die Jung-Politikerin in der Vergangenheit wiederholt als blaue Personalreserve bezeichnet.

Svazek erwartet sich weitere Profilschärfung der Partei

Im Jahr 2017 erwartet sich Svazek eine weitere Profil-Schärfung der Partei. Dabei sollte man es ihrer Ansicht nach nicht auf den freiheitlichen Kernthemen Ausländer bzw. Sicherheit beruhen lassen. Die Partei müsse nun zeigen, dass sie auch andere Kompetenzen habe. So sollte man vermehrt Wirtschafts- und Familienpolitik in den Fokus rücken, so Svazek. Für Betriebe, die in Österreich angesiedelt sind, müssten die Rahmenbedingungen verbessert werden, hier gehe es auch um das Stichwort Bürokratieabbau.

(APA)

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