Salzburgs private Medizinuniversität startet mit Pharmaziestudium

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Die PMU hat mit der Errichtung eines neuen Universitätsgebäudes in der Strubergasse begonnen (Archivbild).
Die PMU hat mit der Errichtung eines neuen Universitätsgebäudes in der Strubergasse begonnen (Archivbild). - © Neumayr
Die Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg (PMU) hat ihr Ausbildungsangebot ausgeweitet. Dieser Tage haben 26 junge Menschen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Luxemburg mit dem neuen Pharmaziestudium begonnen.

Bis zu 50 Studierende können pro Jahr aufgenommen werden, sagte Rektor Herbert Resch am Mittwoch bei einem Pressegespräch.

Neues Studium als Reaktion auf sich änderndes Berufsbild

Die enge Kooperation mit den beiden bestehenden PMU-Studien Medizin und Pflegewissenschaften sei eine Besonderheit der Salzburger Pharmazieausbildung. “Das Berufsbild des Pharmazeuten ändert sich stark. Darauf haben wir mit unserem Curriculum reagiert”, betonte Resch: “Die Zukunft des Gesundheitswesens ist multiprofessionell.” Durch moderne oder personalisierte Medikamente und neue Darreichungsmöglichkeiten brauche es künftig noch mehr Fachwissen und damit eine stärkere Vernetzung zwischen Pharmazeuten, Medizinern und Pflegepersonal.

PMU: Pharmaziestudium dauert fünf Jahre

Das Pharmaziestudium an der PMU Salzburg dauert fünf Jahre. Neben den naturwissenschaftlichen und pharmazeutischen Grundlagen und klinischer Pharmazie gibt es Inhalte wie Kommunikation, Gesundheitsökonomie oder Betriebswirtschaft. Die Studierenden müssten außerdem zahlreiche Praktika absolvieren und könnten optional in einem Auslandssemester Erfahrungen sammeln, beschrieb Johanna Pachmayr, Leiterin des neuen Instituts für Pharmazie, das Curriculum. Das Studium kostet 14.400 Euro pro Jahr.

Salzburg-Stadt: Neues Universitätsgebäude in Strubergasse

Außerdem hat die PMU mit der Errichtung eines neuen Universitätsgebäudes in der Strubergasse begonnen. Finanziert wird das Haus für die Pharmazie, das 22 Mio. Euro kostet, überwiegend aus Eigenmitteln der Universität sowie privaten Spenden. Das Land leistet eine Anschubfinanzierung für das Studium von zwei Mio. Euro, die Stadt hat 550.000 Euro zur Verfügung gestellt. Das Pharmaziestudium stärke den Wirtschafts- und Forschungsstandort Salzburg, sagte Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP). Salzburg will den Bereich Life Science mit Pharma, Biotech und Medizintechnik künftig noch stärker forcieren.

(APA)

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