Sardinien kämpft gegen Hochwasser

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Brücke bei Cagliari beschädigt
Brücke bei Cagliari beschädigt - © APA (AFP)
Schwere Regenfälle haben auf Sardinien vielerorts Flüsse über die Ufer treten lassen. Seit den Morgenstunden wurde eine Frau vermisst, wie die Nachrichtenagentur ANSA am Donnerstag berichtete. Sie sei mit ihrer Familie im Auto nahe der Hauptstadt Cagliari unterwegs gewesen und vom Hochwasser überrascht worden. Der Mann und die Kinder seien gerettet worden, von der Frau fehlte zunächst jede Spur.

In Cagliari und Umgebung kam das öffentliche Leben weitgehend zum Erliegen: Schulen, Parks, Friedhöfe, Museen, Bibliotheken und Sportanlagen blieben auf Anordnung der Kommunen geschlossen. Der Zivilschutz hatte die höchste Unwetterwarnung ausgesprochen.

Brücke eingestürzt

Die Wassermassen hatten am Mittwoch eine Brücke über einem Fluss nahe Cagliari zum Einsturz gebracht. Da die Verbindungsstraße zwischen der Hauptstadt und der Gemeinde Capoterra bereits gesperrt war, gab es keine Verletzten. Durch das Unwetter war die am Ufer entlangführende Staatsstraße bereits auf einem anderen Abschnitt beschädigt worden.

Vor Unwettern wurde auch auf dem italienischen Festland gewarnt, unter anderem in Ligurien. Dort sei die Situation trotz starken Regens aber unter Kontrolle, berichtete ANSA

Schwere Regenfälle auch in Südfrankreich

Unterdessen wurden nach schweren Regenfällen in Südfrankreich mehrere Autos ins Mittelmeer gespült, ein Mensch wird vermisst. Bei der Gemeinde Sainte-Maxime an der Cote d’Azur seien fünf Autos von einem über die Ufer getretenen kleinen Fluss mitgerissen worden, sagte der örtliche Präfekt Jean-Luc Videlaine am Donnerstag dem Sender BFMTV. In mindestens einem Fahrzeug habe jemand gesessen, die Scheinwerfer seien eingeschaltet gewesen. Die Suche im Meer habe bisher nichts ergeben.

(APA/dpa)

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