Schadensbilanz zum Hochwasser 2013 vorgelegt

Insgesamt wurden rund 15,3 Millionen Euro über den Katastrophenfonds im Wege von Soforteinsätzen zur Gefahrenvorbeugung und als Beihilfe zur Bewältigung von Schäden ausbezahlt.
Insgesamt wurden rund 15,3 Millionen Euro über den Katastrophenfonds im Wege von Soforteinsätzen zur Gefahrenvorbeugung und als Beihilfe zur Bewältigung von Schäden ausbezahlt. - © APA/Archiv
Knapp ein Jahr nach dem verheerenden Hochwasser kann der Gesamtschaden, der in 1.500 Schadensmeldungen an den Fonds gemeldet wurde, mit rund 25 Millionen Euro beziffert werden.

Insgesamt wurden rund 15,3 Millionen Euro über den Katastrophenfonds im Wege von Soforteinsätzen zur Gefahrenvorbeugung und als Beihilfe zur Bewältigung von Schäden ausbezahlt. Bei der Sitzung der Katastrophenfondskommission stand am Dienstag noch einmal das Hochwasserereignis 2013 im Mittelpunkt.

Insgesamt 23,33 Mio. Euro bereitgestellt

“Unser Ziel ist es, den Menschen in den Katastrophenregionen schnell und möglichst unbürokratisch zu helfen. In Zusammenarbeit mit den Gemeinden und Spendenorganisationen ist es gelungen, die Hilfe dorthin zu bringen, wo sie dringend gebraucht wurde “, sagte Landesrat Josef Schwaiger am Dienstag. Insgesamt konnten für Schutzbauten in den Hochwassergebieten 23,33 Millionen Euro bereitgestellt werden.

Hochwasser: 3,04 Mio. Euro an Beihilfen

Bei der Sitzung des Katastrophenfonds wurden für die Gesamtschadenssumme von 6,14 Millionen Euro Beihilfen in der Höhe von 3,04 Millionen Euro beschlossen. Für die hauptbetroffenen Gebiete ergibt sich somit folgende Beihilfenbilanz im Katastrophenfonds:

  • Hüttau: 57 Schadensfälle und Gesamtbeihilfe von 1,34 Millionen Euro
  • Taxenbach: 104 Schadensfälle und eine Gesamtbeihilfe von 2,15 Millionen Euro
  • Oberndorf: 48 Schadensfälle und eine Gesamtbeihilfe von 0,26 Millionen Euro
  • Saalachtal: 193 Schadensfälle und eine Gesamtbeihilfe von 1,36 Millionen Euro

Gesamtschäden durch das Hochwasser

Die gemeldeten Gesamtschäden belaufen sich in Hüttau auf 2,7 Millionen Euro, in Taxenbach auf 2,8 Millionen Euro, in Oberndorf auf 0,53 Millionen Euro und im Saalachtal auf 2,61 Millionen Euro. Die unterschiedlichen Prozentsätze bei den Entschädigungen sind vor allem auf angeordnete Soforteinsätze zum Beispiel zur Öffnung von Verkehrswegen zurückzuführen. Teile des Landes (vor allem des Bezirks Zell am See) waren damals durch das Hochwasser auf dem Straßenweg nicht erreichbar.

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