Schlagabtausch Lauda gegen Wolf geht in nächste Runde

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Wolf (rechts) sieht einiges anders als Lauda.
Wolf (rechts) sieht einiges anders als Lauda. - © APA/SALZBURG24
In einem Interview mit Österreich-Herausgeber Wolfgang Fellner ging Formel-1-Legende Niki Lauda unter anderem hart mit ZiB2-Anchorman Armin Wolf ins Gericht. Nun meldete sich Wolf zu Wort: Alles nicht so gewesen, so seine Klarstellung.

Armin Wolf meldete sich am Donnerstagvormittag zu Niki Laudas Rundumschlag in einem TV-Interview mit Wolfgang Fellner zu Wort. Dort hatte Lauda den ORF-Moderator scharf angegriffen. Dabei ging es um ein Interview Laudas in der ZiB2 anlässlich des Comebacks des Formel 1 Grand Prix im steirischen Zeltweg im Jahr 2014. „30 Sekunden bevor das Interview losgeht, sagt er mir: Nehmen Sie die Kappe ab!“, zitierte Lauda sein Gegenüber Wolf aus dem Interview. Als Begründung habe Wolf angegeben, kein Glücksspiel zu mögen. Das empfand der dreimalige Formel-1-Weltmeister als skandalös. Armin Wolf hat den Ablauf des Interviews aber anders in Erinnerung, als das Lauda nun geschildert hat.

Wolf: Höfliche Bitte und Werbeverbot

Wolf habe Lauda tatsächlich gebeten, die Kappe abzunehmen, wie der ZiB2-Anchorman in einem Facebook-Post am Donnerstagvormittag erklärt. Allerdings nicht mit der Begründung, dass er kein Glücksspiel möge, sondern wegen eines Werbeverbots.

„Ich habe Lauda – wie jeden Gast, der mit großen Sponsoren-Logos im ZiB2-Studio erscheint – ganz höflich gebeten, ob es ev. möglich wäre, dass er seine Kappe für das Interview abnimmt, weil es für die ZiB ein strenges Werbeverbot gibt und wir mit Sponsoren-Logos Probleme bekommen können. Welches Firmenlogo das ist, spielt dafür keinerlei Rolle“, so Wolf. Andere Sportler, wie Marcel Hirscher, würden diesen Bitten nachkommen, andere nicht, aber niemand werde gezwungen, schreibt Wolf weiter. “Ich hätte ihn übrigens nicht gefragt, wenn er nicht in den Monaten zuvor mehrfach öffentlich ohne Kapperl aufgetreten wäre”, meint der Moderator.

Das Interview von damals wirkt eigentlich ganz entspannt:

ZiB2-Anchorman versteht Laudas späte Empörung nicht

Dass sich Lauda erst jetzt über das Interview mit ihm empört, versteht Wolf nicht. Er habe sich weder damals beschwert, noch bei anderen Gelegenheiten, etwa bei einer Live-Schaltung in der ZiB2 wenige Monate danach. Das passe nicht zu Laudas Motto „Wenn der Wolf mich anruft, sage ich Nein, mit dem Deppen redet man nicht”, so Wolf. So sei aber alles richtig an der Geschichte, schließt der ORF-Mann, der zuletzt für seinen Interviewstil kritisiert wurde, ab: “Also Laudas Name und meiner.”

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