Schneibstein: Wanderer bricht tot zusammen

Die Rettung war schnell zur Stelle.
Die Rettung war schnell zur Stelle. - © Aktivnews
Erfolglos blieben die Wiederbelebungsversuche einer Notärztin an einem 62-jährigen Wanderer aus dem Landkreis Dachau, der am Donnerstag zwischen Stahlhaus und Schneibsteingipfel leblos an Herzversagen zusammengebrochen war.

Der Dachauer hatte bereits beim Aufstieg gegenüber seinem Begleiter über Beschwerden geklagt, woraufhin beide rund 150 Meter unter des Gipfels umgedreht waren. Kurz darauf brach der Mann leblos zusammen, woraufhin der Begleiter um 14.40 Uhr einen Notruf absetzte. Die Bergwacht Berchtesgaden rückte per Geländewagen zum Stahlhaus aus, parallel dazu flog ein Zivilschutzhubschrauber mit Notärztin von einer Rettungstau-Übung am Kienberg in Inzell zur Einsatzstelle.

 

Der Wanderer konnte nur noch tot geborgen werden./Aktivnews Der Wanderer konnte nur noch tot geborgen werden./Aktivnews ©

Erfolglose Wiederbelebungsversuche

Die Wiederbelebungsversuche mussten gegen 15.20 Uhr erfolglos abgebrochen werden. Der Verstorbene wurde von der Bergwacht Berchtesgaden und der Polizei geborgen; der Kriseninterventionsdienst kümmerte sich um den Begleiter, der mit dem Hubschrauber ins Tal geflogen wurde. Der Verstorbene wurde später gegen 18.15 Uhr mit dem Polizeihubschrauber Edelweiß 3 ins Tal gebracht, der in der Nähe der Einsatzstelle auf einer Wiese landen konnte.

Rotes Kreuz im Dauereinsatz

Bereits am Mittwoch musste die Bergwacht Berchtesgaden gegen 14.30 Uhr zur Mitterkaseralm am Jenner ausrücken, wo sich eine 61-jährige Berlinerin schwer am Sprunggelenk verletzt hatte. Die Bergretter fuhren per Geländewagen zum Unfallort, versorgten die Patientin und brachten sie nach Hinterbrand, wo der Landrettungsdienst des Roten Kreuzes und die Berchtesgadener Notärztin die weitere Versorgung und den Transport in die Kreisklinik Bad Reichenhall übernahmen.

Am Donnerstag gegen 16.10 Uhr ging ein weiterer Notruf wegen eines Patienten mit Rippen- und Unterschenkelverletzung im Biergarten der Grünsteinhütte ein. Die Bergwacht Berchtesgaden fuhr mit dem Rettungsfahrzeug zum Unfallort, versorgte den Mann und brachte ihn ins Tal zum Hammerstiel-Parkplatz, wo ihn der Landrettungsdienst des Roten Kreuzes übernahm.

Gegen 16.30 Uhr verletzte sich ein Eisläufer im Inzeller Eisstation schwer am Rücken und Becken. Die Leitstelle schickte den Zivilschutzhubschrauber vom Einsatz am Schneibstein mit Notärztin und einen Rettungswagen des Reichenhaller Roten Kreuzes zum Unfallort.

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