Schönbrunner Orang-Utans dürfen mit Fidget Spinner spielen

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Auch die Menschenaffen gehen mit der Zeit
Auch die Menschenaffen gehen mit der Zeit - © APA (Tiergarten Schönbrunn/Zupanc)
Der Hype um die rotierenden Fidget Spinner macht auch vor dem Tiergarten Schönbrunn nicht Halt. Das Spielzeug, das für Kinder mit Konzentrationsschwierigkeiten entwickelt wurde, wurde nun auch bei den Menschenaffen getestet. “Wir waren gespannt, ob unsere Orang-Utans etwas damit anfangen können”, erklärte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Diese Affen lernen durch Nachahmung sehr schnell.

Im Rahmen einer kurzen Trainingseinheit haben ihnen die Tierpfleger das drehende Spielzeug vorgezeigt. “Nonja war am meisten interessiert, innerhalb von wenigen Minuten hat sie den Sinn verstanden. Richtig gut fand sie es aber, als wir ihr den Fidget Spinner auf einen Stock aufgefädelt haben und sie ihn gut drehen konnte”, berichtete Tierpfleger Sascha Grasinger. Das Drehen wurde mit Futter belohnt, so war der Fidget Spinner gleich noch interessanter.

Orang-Utans mit Spielen beschäftigt

Die Orang-Utans bekommen öfter Spiele zur Beschäftigung – oft verbunden mit Futter, das versteckt wird. Von Bausteinen über Bälle bis hin zu Büchern, die sie zerlegen, ist alles für sie für eine gewisse Zeit spannend. Dann verfliegt das Interesse aber auch rasch wieder. Nun können die Tiere mit einem Fidget Spinner spielen.

Die Beschäftigungsideen für die Orang-Utans sorgten bereits für Aufsehen. In den 1990er-Jahren griff etwa Nonja zu Pinsel und Farbe und fertigte rund 250 Gemälde an. Erneut im Rampenlicht stand Nonja im Dezember 2009 als erster Affe auf Facebook. Im Zuge einer Marketingkooperation bekam sie eine mit einem robusten Plastikgehäuse versehene Digitalkamera, die für jedes geschossene Foto eine Rosine als Belohnung freigab. Nonjas Schnappschüsse wurden auf Facebook veröffentlicht; innerhalb kürzester Zeit hatte sie über 75.000 Fans aus aller Welt.

(APA)

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