Schönheitswahn mit Risiken: Sieben schmerzhafte Möglichkeiten, um schön auszusehen

Der Schönheitswahn ist oft mit SChmerzen verbunden. (Symbolbild)
Der Schönheitswahn ist oft mit SChmerzen verbunden. (Symbolbild) - © Bilderbox
“Wer schön sein will, muss leiden” – Das besagt zwar schon ein altes Sprichwort, doch der Preis für die vermeintliche Schönheit ist oft immens hoch und geht auch an unsere Gesundheit. Wir klären über die körperlichen Folgen von sieben schmerzhaften Methoden auf.

1) Intim-Waxing

Unten ohne liegt voll im Trend. Neben einer kostspieligen Laserbehandlung ist Intim-Waxing eine effektive Möglichkeit, um den Schamhaaren an den Kragen zu gehen. Hierbei kommt heißes Wachs zum Einsatz, das mitten auf den Intimbereich aufgetragen und im erkalteten Zustand mit einem beherzten Ruck gegen die Wuchsrichtung abgerissen wird. Bis zu vier Wochen lang sprießen keine Haare mehr, bei häufiger Anwendung reduziert sich sogar der Haarwuchs. Naja, wer untenrum schön sein will, muss eben leiden.

2) Bleaching

Millionen Menschen, vor allem in Asien und den USA, schwören auf Gesichts-Bleaching, um ihren Teint nachhaltig aufzuhellen. Dass es funktioniert, bewies vermutlich schon Michael Jackson. Beim Bleaching werden Lotionen und Cremes verwendet, die hochgiftig sind. Substanzen wie Quecksilber und Kortison verursachen gelegentlich Hautirritationen und dauerhafte Pigmentstörungen. Aber auch Nierenschäden können im schlimmsten Fall drohen.

Sie gelten als sexy, doch fügen ihren Trägerinnen oft Schmerzen zu: High Heels./Bilderbox Sie gelten als sexy, doch fügen ihren Trägerinnen oft Schmerzen zu: High Heels./Bilderbox ©

3) Verkürzte Waden durch Highheels

High Heels wirken äußerst sexy, erst recht beim lasziven Übereinanderschlagen der Beine. Mit ihnen zu laufen ist allerdings nicht so einfach. Ungesund und vor allem unbequem sind Stöckelschuhe auch. Wer häufig mit ihnen rumläuft, leidet oft unter verformten Füßen, denn beim Gehen lastet das gesamte Körpergewicht nur auf den Fersen. Zudem entstehen beim Tragen von Schuhen mit zu enger Spitze schnell schmerzhafte Hühneraugen.

4) Spanx und Mieder

Das Mittelalter ist vorbei, doch einige Sitten kehren zurück. Dazu gehört figurformende Wäsche. Durch sie soll die weibliche Silhouette viel ästhetischer erscheinen. Schlüpfer, Mieder und Korsagen halten den Rücken grade, sorgen für eine Wespentaille und quetschen den Busen in die Höhe. Aber die Wäsche ist nicht nur unbequem. Sie verursacht im Extremfall sogar Gesundheitsschäden, etwa dann, wenn der Bauch zu stark abgeschnürt wird. Nicht nur der Tragekomfort bleibt auf der Strecke, sondern auch die Verdauungsorgane leiden.

5) Fitness-Wahn

Körperliche Fitness ist ja schön und gut, aber muss es denn gleich ein muskelbeladener Body sein? Wenn der Fitnessgedanke den Lebensinhalt bestimmt, dann ist es sicher Zeit zum Handeln. Die Sucht nach sportlichen Höchstleistungen mag für den Körper vielleicht gesund sein, sie strapaziert aber auf Dauer die Psyche.

6) Handtaschen-Arm

Wer volle Handtaschen zu oft und zu ausgiebig schleppt, leidet in absehbarer Zeit an gesundheitlichen Beschwerden. Zuviel Gewicht am Arm sorgt auf Dauer für Arthritis. Selbst Bandscheibenvorfälle können übermäßig befüllte Shoppingbags auslösen. Das belegten britische Studien. Schön, dass auch Rucksäcke modisch up-to-date sind.

Nulldiäten schaden dem Körper erheblich./Bilderbox Nulldiäten schaden dem Körper erheblich./Bilderbox ©

7) Krank statt schlank

Nulldiäten machen natürlich schlank, sie schaden jedoch dem Körper so sehr, dass gesundheitliche Gefahren drohen können. Ohne Kohlehydrate und Nährstoffe wird die Diät zur Qual. Hinzu kommt der berüchtigte Jo-Jo-Effekt. Nach erfolgreicher Diät sind die verloren geglaubten Pfunde wieder da. Besser ist, dauerhaft auf eine ausgewogene Ernährung zu setzen.

 

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