Schöpf stellt keine Stammplatz-Forderung für Irland-Match

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Alessandro Schöpf würde gerne von Anfang an spielen
Alessandro Schöpf würde gerne von Anfang an spielen - © APA
Alessandro Schöpf gilt im Fußball-WM-Qualifikationsspiel am Samstag (18.00 Uhr/live ORF eins) im ausverkauften Wiener Happel-Stadion als logischer Ersatzmann für Zlatko Junuzovic. Eine Stammplatzforderung wollte der Schalke-Legionär trotz seiner zuletzt starken Leistungen beim deutschen Großclub aber nicht stellen.

“Ich hoffe, dass ich von Beginn an spielen darf, und würde mich riesig darüber freuen. Aber egal, ob ich beginne oder reinkomme, ich versuche immer 100 Prozent zu geben und für die Mannschaft da zu sein”, erklärte der Tiroler am Donnerstag in Wien.

Schöpf, Österreichs einziger Torschütze bei der EURO 2016, brachte es bisher auf zehn Länderspiele und zwei Tore und bot in seinen ÖFB-Einsätzen regelmäßig starke Leistungen. Dennoch hat er noch keine Partie im rot-weiß-roten Dress über die volle Distanz absolviert und wartet noch immer darauf, erstmals in einem Bewerbsmatch der Nationalmannschaft in der Startformation zu stehen.

Die Rolle, für die ihn Teamchef Marcel Koller vorgesehen hat, übernahm regelmäßig Junuzovic. Aufgrund der Fersenentzündung des Werder-Bremen-Profis dürfte nun Schöpf in der offensiven Zentrumsposition zum Zug kommen. “Junuzovic und ich sind ähnliche Spielertypen, aber nicht eins zu eins gleich. Ich versuche, auf dieser Position torgefährlich zu sein und auch mit Vorlagen zu glänzen”, sagte der 22-Jährige.

Bei Schalke erarbeitete sich Schöpf in den vergangenen Wochen einen Stammplatz auf dem rechten Flügel. “Diese Position macht mir viel Spaß”, erzählte der Deutschland-Legionär, betonte aber auch, dass er am liebsten im Zentrum spiele.

Bei Schalke ging es nach einem miserablen Start auch dank Schöpf bergauf – die “Königsblauen” holten aus den jüngsten neun Pflichtspielen sieben Siege und zwei Unentschieden, der Österreicher avancierte in dieser Phase zum Stammspieler.

Die Steigerung seines Clubs begründete der Tiroler unter anderem mit der Systemumstellung auf eine Dreierkette. “Das war zuletzt ganz ordentlich von uns, so kann es weitergehen”, meinte der Offensivspieler, der am Sonntag gegen Werder Bremen zwei Tore erzielte.

Das eine oder andere Schöpf-Tor wäre auf ÖFB-Sicht auch gegen Irland wünschenswert, denn die Österreicher benötigen gegen die “boys in green” dringend Punktezuwachs. “Das ist ein sehr wichtiges Spiel für uns, aber wir dürfen nicht zu verkrampft sein. Die Iren sind in der Defensive stark und werden auf Konter lauern. Sie sind nicht umsonst drei Punkte vor uns, doch wir wollen aufschließen”, betonte Schöpf.

(APA)

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