Schülerparlament: Wenn Schüler Politik machen

Schüler übernahmen den Job der Politiker.
Schüler übernahmen den Job der Politiker. - © LMZ Salzburg/Mayer
Das BRG Akademiestraße in Salzburg war am Dienstag Schauplatz eines Schülerparlaments (SiP). Die Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Klassen schlüpften in die Rolle der Delegierten, die Schülervertretung der Schule übernahm den Vorsitz. Das waren die Themen. 

Das Schülerparlament arbeitete wie ein “echtes” Parlament mit Geschäftsordnung, Erweiterungs- und Abänderungsanträgen und Rednerlisten.

Schwierige Themen auf Liste des Schülerparlaments

Diskutiert wurden allgemeine Bildungsthemen wie verstärkte Lehrkräftefortbildungen zur Erkennung individueller Talente, die Einführung von einjährigen Vorbereitungsklassen für schulpflichtige Flüchtlingskinder mit Sprachdefiziten in Deutsch oder die Einführung von “Politischer Bildung” als Pflichtfach. Dazu standen auch schulspezifische Forderungen wie maximal vier Unterrichtseinheiten an Freitagen oder die Verlegung der ersten Unterrichtseinheit für alle Klassen auf 8.30 Uhr auf der Agenda.

“Ich finde es gut, wenn junge Menschen ihre Ideen und Wünsche an die Politik herantragen. Je früher junge Menschen die Möglichkeit bekommen, sich aktiv mit unserer Demokratie zu beschäftigen, desto besser. Neben den landesweiten SiPs organisiert die Schülervertretung des BRG in der Akademiestraße nun auch ihr eigenes Schülerparlament, bei dem alle Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Klassen eingeladen sind, mitzudiskutieren. Das ist gelebte Politische Bildung an Schulen. Ich danke der Schülervertretung fürs engagierte Organisieren und der Schulleitung fürs Möglichmachen”, so Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf, die beim schuleigenen Schülerparlament Worte an die engagierten Schülerinnen und Schüler richtete.
Pallauf lud auch dazu ein, Landtagssitzungen zu besuchen, an Diskussionsrunden mit Abgeordneten teilzunehmen und sich gerne mit Fragen und Anliegen an die Politik zu wenden. “Damit kann der Salzburger Landtag seine Arbeit den Schülerinnen und Schülern näher bringen. Wir stehen gerne Rede und Antwort”, sagte Pallauf.

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