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Schüsse auf Zug: Polizei hofft auf heiße Spur

Nach den Schüssen auf den Zug in Salzburg und Bayern ermittelt die Polizei weiter. Nach den Schüssen auf den Zug in Salzburg und Bayern ermittelt die Polizei weiter. - © Bilderbox
Die Ermittlungen zu den Schüssen auf den EuroCity am Samstag laufen auf Hochtouren. Ein bis zu 30-köpfiges Ermittlungsteam der Bundespolizei hat sowohl den beschossenen Zug unter die Lupe genommen als auch den betroffenen Streckenabschnitt zwischen Prien und Traunstein, mit Stopp in Salzburg, abgesucht.

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Die auf drei Waggons verteilten 13 Einschusslöcher in sechs Scheiben sind jeweils etwa 2 Millimeter im Durchmesser groß. Von der Doppelverglasung hatten die kleinen Geschosse lediglich den äußeren Teil der Scheiben durchschlagen. Auch an den Metallwänden der Wägen ist es offenbar zum Aufprall mehrerer Projektile gekommen, wobei diese nur kleinere Lackschäden hinterlassen hatten. Der Umfang, die Streuung und die geringe Wucht der Einschüsse lassen vermuten, dass es sich um kleinkalibrige Munition handeln dürfte, die der Größe von Schrot- oder Luftgewehrkugeln entsprechen.

Der Ort der Schussabgabe kann nicht bestimmt werden

Die Absuche des Gleisbereichs und dessen Umfeld auf einer Länge von rund 25 Kilometern brachte keine neuen Erkenntnisse. Die Beamten erhofften sich von der Suche, Absplitterungen vom Zug oder Patronenhülsen aufzufinden, um den Tatort genauer eingrenzen zu können. Nach Schätzungen einer Zeugin im Zug ist der EuroCity kurz vor 20:00 Uhr, etwa fünf bis zehn Minuten nach Verlassen des Priener Bahnhofs, getroffen worden. Eine exakte Bestimmung des Orts der Schussabgabe kann daher derzeit nicht vorgenommen werden.

Polizei sucht weiter nach Hinweisen

Die Bundespolizei ermittelt weiterhin wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Hinweise aus der Bevölkerung nimmt die Bundespolizeiinspektion Rosenheim unter der Rufnummer 0049/80 31/80 26 21 02 entgegen.



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