Schulpreis 2014 an Polytechnische Schule Telfs

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Die Polytechnische Schule Telfs (Tirol) ist am Freitag von Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) mit dem mit 10.000 Euro dotierten Österreichischen Schulpreis 2014 ausgezeichnet worden. Der mit 5.000 Euro dotierte Sonderpreis ging an die Handelsakademie/Handelsschule (HAK/HAS) Bad Ischl (OÖ). Für den Schulpreis reichten 79 Schulen Bewerbungen ein.


Eine Fachjury nominierte dann sechs Finalisten anhand der Qualitätskriterien Lernerfahrungen und Lernergebnisse, Lernen und Lehren, Lebensraum Klasse und Schule, Führung und Schulmanagement, Professionalität und Personalentwicklung, Schulpartnerschaft und Außenbeziehungen, Umgang mit Vielfalt sowie Internationalität. Der Schulpreis zeichnet die herausragende Arbeit in allen Bereichen aus, der Sonderpreis prämiert die herausstechende Leistung auf einem bestimmten Gebiet.

Das “Poly” Telfs stelle jeden einzelnen Schüler ins Zentrum, hieß es laut Aussendung in der Begründung. Die Schule kreiere ihr Leitbild und ihre Schwerpunkte aus den Bedürfnissen der Schüler. Durch die nachhaltige Reflexion von Selbst- und Fremdbild und in der Auseinandersetzung mit den Anforderungen an eine innovative Polytechnische Schule sei es den Lehrern gelungen, den Schülern in dem kurzen Zeitraum eines Jahres “Fundament und Sprungbrett für ihr weiteres Leben” zu sein. Darüber hinaus beweise die Schule mit zahlreichen Sozialprojekten auch, dass gesellschaftliche Partizipation und Anteilnahme wie selbstverständlich zum Schulalltag gehörten.

Die HAK/HAS Bad Ischl wird für die “Entwicklung von vielfältigen sozialen Projekten in- und außerhalb der Schule” ausgezeichnet. Sichtbar werde das soziale Engagement der Schule unter anderem an den Jahresmottos – etwa im vorigen Schuljahr “Generationen im Dialog” zur Förderung der Kommunikation zwischen verschiedenen Altersgruppen. Dazu kamen Verhaltensvereinbarungen mit Schulpartnern sowie soziale Projekte: Mit dem Projekt “We MAC it – Aggressionsabbau durch Kunstverständnis” wandte man sich zusammen mit einem Künstler gegen Vandalismus. Aufgehängte Boxsäcke in Parks und auf der Esplanade sollten auf das Thema aufmerksam machen und die Möglichkeit bieten, Aggressionen abzubauen.

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