Schweden dürfen Assange in Ecuadors Botschaft verhören

Akt.:
Assange lebt seit über vier Jahren in der Botschaft in London
Assange lebt seit über vier Jahren in der Botschaft in London
Nach langem Tauziehen dürfen schwedische Staatsanwälte den Wikileaks-Gründer Julian Assange in Ecuadors Botschaft in London zu einem Vergewaltigungsvorwurf befragen. Die ecuadorianischen Behörden hätten einem Verhör zu dem Vorwurf aus dem Jahr 2010 zugestimmt, sagte eine Sprecherin der Anklage am Donnerstag.


Weitere Vorwürfe sexueller Belästigung gegen den Australier waren im vergangenen Sommer verjährt. Ein Datum für das Verhör solle bestimmt werden, sobald Chefanklägerin Marianne Ny aus dem Urlaub zurückgekehrt sei.

Um das Verhör hatten die Schweden sich nach eigenen Angaben seit über einem Jahr bemüht. Einen ersten Antrag hatte Ecuador demnach aus formalen Gründen abgelehnt.

Assange lebt seit über vier Jahren in der Botschaft, um sich der Auslieferung nach Schweden zu entziehen. Vor allem aber befürchtet der Australier nach eigenen Angaben, von dort aus in die USA ausgeliefert zu werden, wo ihm eine Verurteilung für die Enthüllungen seiner Plattform Wikileaks droht.

Leserreporter
Feedback


Aktuelle News

- Kind in der Stadt Salzburg von... +++ - Gesundheitsamt warnt: Fall von... +++ - Sondierungsgespräche: NEOS und... +++ - Maibaum stehlen oder ansägen: ... +++ - Neutorstraße: Radfahrerin bei ... +++ - Zwei neue Polizeiboote für Sal... +++ - Drogeriemarktkette dm wächst w... +++ - Salzburger "Lepi" und "Volksi"... +++ - 300 Interessierte beim Girls' ... +++ - Bis zur kommenden Woche wieder... +++ - Autodieb kracht mit gestohlene... +++ - Erneut Saharastaub in Österrei... +++ - Massenschlägerei mit mehreren ... +++ - 1,563.000 Menschen 2017 armuts... +++ - Arbeiter stürzt in Elsbethen ü... +++
0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen