Schweiz verbietet lebendig gekochte Hummer

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Neue Regeln im Umgang mit Hummer
Neue Regeln im Umgang mit Hummer - © APA (Archiv/AFP)
Hummer dürfen in Schweizer Restaurants künftig nicht mehr bei Bewusstsein in kochendes Wasser geworfen werden. Die Krustentiere müssen vielmehr vor ihrer Zubereitung betäubt werden, wie die Schweizer Regierung am Mittwoch beschloss. Möglich ist dies etwa durch Elektroschocks. Die von Tierschützern geforderte Maßnahme tritt am 1. März in Kraft.

Tierschützer und Wissenschafter gehen davon aus, dass Hummer und andere Krustentiere hochentwickelte Nervensysteme besitzen.

Hummer erleiden schwere Qualen

Deswegen sollen sie Qualen erleiden, wenn sie lebendig in kochendes Wasser geworfen werden, wie es in der Spitzengastronomie üblich ist. Künftig dürfen lebende Hummer in der Schweiz auch nicht mehr auf Eis oder in eiskaltem Wasser transportiert werden. Die Schweizer Regierung beschloss am Mittwoch eine ganze Reihe von Maßnahmen für einen besseren Tierschutz.

(APA/ag.)

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