Sechs genussvolle Rezepte für die Fastenzeit

Mit diesen Rezepten kommt ihr gut durch die Fastenzeit.
Mit diesen Rezepten kommt ihr gut durch die Fastenzeit. - © SALZBURG24/Birgit Scheibl/Salzburg Agrar Marketing
Die Zeit der Narren ist vorbei und damit neigt sich auch die Krapfenzeit dem Ende zu. In der Fastenzeit liegt der Fokus auf Entsagen: Meistens dem Zucker oder unnötigen Kalorien. Wir haben für euch sechs gesunde Rezepte, mit denen ihr in der Fastenzeit nicht auf vollen Geschmack verzichten müsst.

Mit dem Aschermittwoch startet die 40-tägige Fastenzeit bis zu Ostern. Mit diesen Rezepten klappen die guten Vorsätze für die Zeit des Verzichts zumindest in puncto gesunder Ernährung.

Apfel-Karotten-Aufstrich

Zutaten:

  • 1 Karotte
  • 1 Apfel
  • 250 Gramm Magertopfen
  • 2 Esslöffel Naturjoghurt
  • 1 Esslöffel Honig
  • 2 Esslöffel Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

So geht’s:

Die Karotte und den Apfel fein reiben, anschließend die restlichen Zutaten gut unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit frischer Petersilie verfeinern.

Tipp: Der Aufstrich passt nicht nur aufs Brot, sondern auch in Palatschinken schmeckt er wunderbar.

Der Apfel-Karotten-Aufstrich ist schnell gemacht und sorgt für Abwechslung auf Brot und Gebäck. Foto: Birgit Scheibl/Salzburg Agrar Marketing Der Apfel-Karotten-Aufstrich ist schnell gemacht und sorgt für Abwechslung auf dem Brot. Foto: Birgit Scheibl/Salzburg Agrar Marketing

Rotkrautstrudel

Zutaten:

  • 1 Zwiebel
  • 400 Gramm Rotkraut
  • 4 Esslöffel Öl
  • 2 Esslöffel Zucker
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Teelöffel Kümmel
  • 4 Stück Strudelblätter
  • 1 Ei zum Bestreichen
  • beliebig Sesam

Und so geht’s:

Die Zutaten ergeben zwei Strudel. Dazu die Zwiebel schälen, halbieren und in Ringe schneiden. Das Rotkraut vom Strunk befreien, anschließend in dünne Streifen schneiden oder hobeln. In einer Pfanne das Öl erhitzen und Zwiebel und Rotkraut anrösten. Etwas Zucker hinzugeben sowie Salz, Pfeffer und Kümmel. Die Mischung in der Pfanne anbraten, bis das Rotkraut schön weich ist. Derweil jeweils Zwei Strudelblätter übereinanderlegen. Anschließend die Krautmasse am unteren Ende darauf verteilen, die Seiten einschlagen, damit die Masse nicht rausrutscht und fest einrollen. Zuletzt den Strudel mit Ei bestreichen und Sesam bestreuen. Bei 180 Grad Celsius Ober- und Unterhitze goldbraun backen.

Tipp: Zum Strudel schmeckt eine Sauce ausgezeichnet, etwa mit Sauerrahm und Kren.

Der Rotkrautstrudel schmeckt mit oder ohne Sauce. Foto: Birgit Scheibl/Salzburg Agrar Marketing Der Rotkrautstrudel schmeckt mit oder ohne Sauce. Foto: Birgit Scheibl/Salzburg Agrar Marketing

Forellenkrapferl

Zutaten:

  • 500 Gramm Erdäpfel, mehlig
  • 300 Gramm Forellenfilets
  • 2 Esslöffel Pflanzenöl
  • 3 Eier
  • 50 Gramm Semmelbrösel
  • 4 Esslöffel gehackten Dill
  • Salz
  • Pfeffer, gemahlen

So geht’s:

Erdäpfel mit der Schale kochen, anschließend Schälen, pressen und auskühlen lassen. Forellenfilet falls notwendig häuten und in etwas Öl auf beiden Seiten etwa zwei Minuten lang anbraten. Dann das Filet in kleine Stücke schneiden und zu den Erdäpfeln geben. Als nächstes Eier, Semmelbrösel und gehackten Dill untermengen. Die Masse abschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken, zu kleinen Laibchen formen und in Öl bei mittlerer Hitze langsam anbraten.

Tipp: Die Forellenkrapferl schmecken hervorragend zu einem knackigen Salat, können aber auch in einer klaren Suppe als Einlage gereicht werden.

Die Forellenkrapferl kombinieren Erdäpfel mit Fisch. Foto: Birgit Scheibl/Salzburg Agrar Marketing Die Forellenkrapferl kombinieren Erdäpfel mit Fisch. Foto: Birgit Scheibl/Salzburg Agrar Marketing

Spinatknödel mit Ziegenfeta: Fischhofs Lieblingsgericht

Zutaten:

  • 500 Gramm Knödelbrot
  • 8 Esslöffel Mehl (glatt)
  • 150 Gramm blanchierter Blattspinat
  • 4 Eier
  • 200 Milliliter heiße Suppe
  • 1 fein gehackte Zwiebel
  • Salz
  • Pfeffer, gemahlen
  • Muskat, gerieben
  • 200 Gramm würfelig geschnittener Bio-Ziegenfeta

Und so geht’s:

Knödelbrot, Mehl, Blattspinat, Eier, Zwiebel und Feta zu einem Knödelteig verarbeiten. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Die Knödel anschließend in Salzwasser etwa zehn Minuten kochen. Anschließend mit heißer Suppe und etwas geschmolzener, brauner Butter servieren.

Die Spinatknödel bekommen durch den Feta einen besonders feinen Geschmack. Foto: Birgit Scheibl/ Salzburg Agrar Marketing Die Spinatknödel bekommen durch den Feta einen besonders feinen Geschmack. Foto: Birgit Scheibl/ Salzburg Agrar Marketing

Basenbrühe

Zutaten:

  • 1 Liter Wasser
  • 300 Gramm Erdäpfel
  • 2 Karotten
  • 160 Gramm Knollensellerie
  • beliebig Ingwer
  • beliebig Cayennepfeffer
  • beliebig frische Kräuter

So geht’s:

Kartoffeln, Karotten, und Knollensellerie schälen und würfeln, den Ingwer ebenfalls schälen und in dünne Scheiben schneiden. Anschließend alle Zutaten in einen Topf mit Wasser geben und eine Brühe daraus kochen. Vorsichtig mit Cayennepfeffer abschmecken. Dann die Brühe absieben und mit frischen Kräutern garnieren. Die Basenbrühe über den Tag verteilt trinken.

Die Basenbrühe soll den Körper von Giftstoffen befreien. Foto: Birgit Scheibl/Salzburg Agrar Marketing Die Basenbrühe soll den Körper von Giftstoffen befreien. Foto: Birgit Scheibl/Salzburg Agrar Marketing

Gebackener Milchreis mit Apfel

Zutaten:

  • 1 Esslöffel Butter
  • 120 Gramm Rundkornreis
  • 1 Liter Milch
  • 50 Gramm Kristallzucker
  • 1 Esslöffel Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Äpfel

So geht’s:

Zuallererst das Backrohr auf 160 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform mit Butter ausfetten, anschließend den Reis mit Milch, der Hälfte des Zuckers, Vanillezucker und Salz in einem Topf aufkochen und fünf Minuten köcheln lassen. Die Reismischung in eine Auflaufform füllen und auf mittlerer Schiene 50 Minuten backen. Der Reis sollte gut fest sein. Währenddessen die Äpfel entkernen, vierteln und in dünne Scheiben schneiden. Die Auflaufform aus dem Rohr nehmen, die Äpfel darauf verteilen und mit dem restlichen Zucker bestreuen. Bei 200 Grad Celsius etwa 15 Minuten fertig backen, bis der Zucker karamelisiert ist.

Tipp: Natürlich kann man die Äpfel auch in die Reismasse geben und sofort mitbacken.

Der Milchreis schmeckt warm am besten. Foto: Birgit Scheibl/Salzburg Agrar Marketing Der Milchreis schmeckt warm am besten. Foto: Birgit Scheibl/Salzburg Agrar Marketing

Außerdem eignen sich Schottsuppe und Grießnockerlsuppe ausgezeichnet für die Fastenzeit.

Mehr Rezepte von Salzburgs Bäurinnen findet ihr unter “Salzburg Schmeckt”.

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