Baustadträtin Claudia Schmidt erklärt ihr Vorhaben. - © JedermannTV
Die Pläne für die sechs-spurige Stadtautobahn liegen laut Baustadträtin Claudia Schmidt bereits am Tisch und könnten ab Herbst 2012 umgesetzt werden. Im Gespräch mit SALZBURG24 und JedermannTV erklärte sie, wie das Projekt zu realisieren sei. Die Stadtautobahn würde vom Norden Salzburgs in den Süden führen und das über den Dächern der Mozartstadt. Im Bereich Rudolfsplatz würde ein ausgeklügeltes Zubringersystem dafür sorgen, dass auch Busse den Fließverkehr nicht mehr länger behindern. Die West-Ost-Verbindung soll durch den Kapuzinerberg führen und an den Knotenpunkt Rehrlplatz-Rudolfsplatz andocken.
Nach ersten Bedenken ließ sich auch Bürgermeister Heinz Schaden vom Sinn der Stadtautobahn überzeugen. Salzburg soll ordentlich befahrbar sein und außerdem würden die breiten Autobahn-Pfeiler und Straßen die Dächer der Altstadt schützen und so das Weltkulturerbe Salzburg länger erhalten. Wer mehr Licht haben will, soll aus der Altstadt wegziehen, meinte er. Unwillige Altstadtbewohner müsste man enteignen, die Vorkehrungen dafür seien schon getroffen, bestätigt Schaden auf Anfrage der Presse.
Planungsstadtrat Padutsch wehrt sich gegen die Idee einer solchen Stadtautobahn. Er werde mit allen Mitteln die Ideen von Schmidt und Schaden vereiteln. Sein Plan wäre eine verkehrsberuhigte Alpenstraße mit einer 30er-Beschränkung und prophezeit einen Bürgeraufstand.
Finanzierbar ist das Projekt nur mit einer Maut von 1.000 Euro für alle Nicht-Salzburger, erklärte Claudia Schmidt. Sollten alle Genehmigungen erfolgreich eingeholt werden, wäre bereits im Herbst 2012 Baustart.
… natürlich war alles nur ein Faschingsscherz! Die SALZBURG24-Redaktion wünscht unseren Lesern einen beschwingten Faschingsdienstag!