Seehundsterben an der Nordseeküste geht weiter

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Mehr als 200 Tiere sind bereits gestorben
Mehr als 200 Tiere sind bereits gestorben
Das Seehundsterben an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste geht weiter. Auf Sylt wurden am Wochenende insgesamt 16 tote oder schwerkranke Tiere entdeckt, wie ein Sylter Seehundjäger am Sonntagvormittag sagte. Bis Freitag waren nach Angaben des Nationalparkamts insgesamt 230 tote Tiere gezählt worden.


Experten der Tierärztlichen Hochschule Hannover untersuchen derzeit in Büsum, ob Staupe- oder Influenzaviren dabei eine Rolle spielen. Mit Ergebnissen wird für die kommende Woche gerechnet. Influenzaviren waren für die dänische Ostseeinsel Anholt nachgewiesen worden, wo seit August rund 200 tote Seehunde entdeckt wurden. Insgesamt leben im Wattenmeer vor Schleswig-Holstein nach Angaben des Nationalparkamts rund 12.000 Seehunde.

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