Sextortion: 59-Jährige mit intimen Bildern erpresst

Salzburgerin tappte in Sextortion-Falle.
Salzburgerin tappte in Sextortion-Falle. - © dpa/Julian Stratenschulte
In der Stadt Salzburg ist es wieder zu einem Fall von Sextortion gekommen. Diesmal wurde eine 59-Jährige Opfer der dreisten Erpressungsmasche. Die Frau dürfte einem Unbekannten intime Bilder geschickt haben.

Die Salzburgerin erstattete Anzeige wegen versuchter Erpressung bei der Polizei in Itzling. Ein unbekannter Mann forderte die 59-Jährige am Nachmittag des 18. September auf, ihm Geld zu überweisen, da er sonst die übermittelten Fotos veröffentlichen werde. Die Fotos würden das Opfer in seiner sexuellen Integrität schädigen. Die Frau überwies kein Geld und erstattete Anzeige, berichtet die Polizei und warnt einmal mehr vor dieser Form der Erpressung.

Sextortion: Tipps der Kriminalpolizei

  • Die Täter geben sich in der Regel als junge, außergewöhnlich attraktive Personen aus. Im Profil
    finden sich, außer gut in Szene gesetzten Fotos, kaum persönliche Informationen. Häufig sind die
    Täter Mitglieder einschlägiger Foren wie Dating-, Erotik- oder Partnerforen.
  • Besondere Vorsicht ist geboten, wenn fremde Personen in den sozialen Netzwerken Kontakt
    herstellen bzw. einen Flirt starten.
  • Erhöhte Aufmerksamkeit ist geboten, wenn der Chatpartner schon nach kurzer Zeit zum Wechsel
    auf alternative Kanäle, wie Skype oder WhatsApp, einlädt.
  • Der Chat ist sofort zu beenden, wenn sich das Gegenüber vor der Webcam entkleidet und/oder
    zu sexuellen Handlungen auffordert.
  • Zahlen Sie keine Lösegeldforderungen.
  • Speichern Sie die Nachrichten und Screenshots und nehmen Sie sie zur Polizei mit.

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