Sicher im freien Gelände: Neuer Skitourenlehrpfad in Dienten

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Hier lernen Tourengeher, worauf sie bei Touren achten müssen.
Hier lernen Tourengeher, worauf sie bei Touren achten müssen. - © Tourismusverband Dienten
Skitouren sind gerade im Trend. Damit man abseits der Pisten sicher unterwegs ist, gibt es in Dienten (Pinzgau) einen neuen Skitourenlehrpfad. Hier lest ihr, was man dort lernt.

Von der Planung und Gefahreneinschätzung bis zum richtigen Verhalten im Notfall: Auf dem neuen Skitourenlehrpfad in Dienten lernen Anfänger des Trendsports lebenswichtiges Verhalten. Gemeinsam mit “RespekTiere Deine Grenzen” heißt die Botschaft: Naturgenuss ja, aber mit Rücksicht. Gefördert wurde das Projekt mit 15.000 Euro.

Drei Skitourenlehrpfade im Land Salzburg

Insgesamt drei solcher Skitourenlehrpfade gibt es im Land Salzburg. Neben Dienten auch in Faistenau und Flachau-Winkl. Das Prinzip ist das Gleiche: Die erste Skitour soll zum garantierten Erlebnis mit Lernfaktor werden.

“Außerhalb Dientens ist der Lehrpfad noch ein Geheimtipp”, berichtet Anna Burgschwaiger vom Tourismusverband Hochkönig am Donnerstag. “Bei denen, die ihn schon gegangen sind, kommt er aber sehr gut an. Und es werden täglich mehr Tourengeherinnen und Tourengeher.”

Lehrpfad: Von Lawinenkunde bis zum Naturschutz

Der Lehrpfad verbindet Theorie und Praxis in einem durchgängigen Konzept: Auf insgesamt sieben Schautafeln werden Informationen zu Ausrüstung, Schneeprofil, Lawinenkunde und eben auch Rücksichtnahme auf die Natur vermittelt. “Dadurch bekommt man Sicherheit für die ersten Gehversuche im freien Gelände. Wir müssen uns immer bewusst sein, dass wir quasi im Wohnzimmer von Gams und Reh unterwegs sind”, sagt Landesrat Josef Schwaiger. Das Projekt wurde mit rund 15.000 Euro aus Geldern des Leader-Programms gefördert. “Das Geld ist hier gut investiert und bringt viel fürs Bewusstsein”, so Schwaiger.

Rücksichtsloses Verhalten tötet Tiere

Hubert Stock von “RespekTiere Deine Grenzen” erklärt: “Das Bewusstsein, dass im Winter rücksichtsloses Abfahren durch den Jungwald für Wildtiere den Tod bedeuten kann, ist oft nicht vorhanden.” Für Stock ist das Tourengehen zudem noch lange kein Breitensport: “Ausprobieren tun es derzeit viele. Doch nur wenige, wirklich bergaffine Menschen im alpinen Raum, bleiben auch dabei. Es sollen aber alle Bescheid wissen, wie man sich richtig verhält.“

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