Sicher Reisen mit Wohnmobil und Wohnwagen

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Wohnwagen sind beliebte Ziele von Einbrechern (Symbolbild).
Wohnwagen sind beliebte Ziele von Einbrechern (Symbolbild). - © APA/dpa
Die Pfingstferien stehen an und für viele Urlauber, die mit Wohnmobil oder Wohnwagen die Fahrt in den Süden antreten, beginnt die schönste Zeit des Jahres. Damit die Besitzer von Caravans und Reisemobilen auf dem Weg in die Ferien keine bösen Überraschungen erleben müssen, hat das Polizeipräsidium Oberbayern Süd ein paar wichtige Sicherheitstipps parat.

Einbrecher, Langfinger und andere Gauner machen niemals Urlaub – stattdessen sind sie in dieser Zeit sogar besonders aktiv. Auch auf den Hauptreiserouten in den Süden, also entlang der Autobahnen im gesamten süddeutschen Raum und insbesondere an der Tauernautobahn A10 in Österreich kam es in den vergangenen Jahren vor allem an den Tank- und Rastanlagen immer wieder zu Einbrüchen in Wohnmobile und Wohnwägen.

Einbrecher auf Autobahnen unterwegs

Rund 20 solcher Fälle musste alleine das Polizeipräsidium Oberbayern Süd im Jahr 2015 an den Autobahnen A93 (Rosenheim-Kufstein), A95 (München-Garmisch-Partenkirchen), vor allem aber an der A8 (München-Salzburg) registrieren. Die Täter nutzen dabei die Schlaf- und Ruhezeiten der Wohnmobilbesitzer aus, um in die Fahrzeuge zu gelangen und anschließend unbemerkt, vorzugsweise mit Bargeld, zu verschwinden.

So schützt ihr euren Wohnwagen vor Einbrechern

Doch jeder, der auf dem Weg in den Urlaub an einer Tank- und Rastanlage oder sonst in der Nähe der Autobahn eine Pause einlegt, kann sich schützen. Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd verteilt in den kommenden Tagen an den Rastanlagen im Zuständigkeitsbereich Plakate in verschiedenen Sprachen mit entsprechenden Verhaltenstipps.

  • Fahrzeug immer abschließen, Fahrzeugtüren gegebenenfalls mit einem Spanngurt von Tür zu Tür oder den Aufbau bzw. die Wohnraumtüren mit Zusatzschlössern oder Querriegeln sichern.
  • Klappen und Türen können mit Kontaktsensoren elektronisch überwacht werden: Die Warnung erfolgt durch lauten Alarm und Licht und schreckt Täter ab.
  • Wertdepot verwenden Am besten hilft hier ein fest verankerter Wohnmobiltresor, nehmen ansonsten Wertgegenstände mit in den Schlafbereich nehmen.
  • Sicheren Schlafplatz suchen: Parket nicht in abgelegenen Bereichen des Rastplatzes, sondern sucht nach Möglichkeit betreute Campingplätze auf.
  • Aufmerksam sein und bei verdächtigen Wahrnehmungen die Polizei informieren.

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