Sicher von der Weihnachtsfeier nach Hause kommen

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Nach der Weihnachtsfeier sollte man lieber ein Taxi nehmen (Symbolbild).
Nach der Weihnachtsfeier sollte man lieber ein Taxi nehmen (Symbolbild). - © Bilderbox
Der Advent hat begonnen und damit auch Weihnachtsfeiern und Besuche auf Adventmärkten. Oft wird bei diesen gemütlichen Runden Alkohol getrunken. Nun warnen die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) und das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) mit einer großangelegten Aktion in Salzburg davor, sich nach den Umtrünken ans Steuer zu setzen.

Besonders in der Vorweihnachtszeit wird ausgelassen gefeiert und das eine oder andere Gläschen Alkohol konsumiert. „Die KFV-Unfallstatistik zeigt: 2015 war jeder 17. Verkehrstote in Österreich Opfer eines Alkoholunfalles. Unter Alkoholeinfluss steigt das Unfallrisiko um ein Vielfaches: bei 0,5 Promille ist die Unfallgefahr bereits doppelt so hoch, mit 0,8 Promille ist das Unfallrisiko sogar fünfmal höher als nüchtern“, erklärt Martin Pfanner vom KFV.

Fünf Tote in Salzburg durch Alkounfälle

224 Menschen wurden 2015 bei Unfällen unter Alkoholeinfluss in Salzburg verletzt, fünf Menschen starben. Vor allem in den Wintermonaten würde die Zahl der Alkounfälle drastisch steigen, weiß das KFV zu berichten. Mit einer Plakataktion wollen nun AUVA und KFV auf die Gefahren von Alkohol am Steuer erinnern und beziehen auch Salzburger Betriebe mit ein. An 3.250 Firmen im gesamten Bundesland wurde Infomaterial versandt und an das Verantwortungsbewusstsein der Salzburger appelliert, autofrei die Weihnachtsfeier zu genießen.auva-kfv_plakat_sicher-nach-hause

Mit dem Taxi sicher nach Hause

„Die Entscheidung nach der Weihnachtsfeier auf ein Taxi zurückzugreifen, einen Shuttlebus zu bestellen oder Fahrgemeinschaften zu bilden und das eigene Auto nach Alkoholkonsum stehen zu lassen, sollte vor der Feier getroffen und der sichere Nachhauseweg organisiert werden“, empfiehlt Wolfgang Boesau von AUVA Salzburg.

Immer mehr Firmen organisieren beispielsweise bereits den Heimweg ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Weihnachtsfeier, indem sie Bus- oder Taxidienste beauftragen. „Dieses vorbildliche Verhalten darf und soll auf jeden Fall Nachahmer finden“, empfiehlt Pfanner.

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