“Hundertschaft an Polizeibeamten” sorgt für Sicherheit am Electric Love Festival

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An den Eingängen zum Gelände werden Kontrollen durchgeführt.
An den Eingängen zum Gelände werden Kontrollen durchgeführt. - © FMT-Pictures/PM/Archiv
Das fünfte Electric Love Festival (#ELF) im Salzburger Flachgau steht in den Startlöchern. Um die 180.000 Besucher werden in den kommenden Tagen wieder am Salzburgring erwartet. Die Frage nach der Sicherheit ist auch oder gerade wegen der Evakuierung von Rock am Ring im deutschen Nürburg in Salzburg Thema.




Anfang Juni war das Festivalgelände in Deutschland wegen einer “terroristischen Gefährdungslage” vorsorglich geräumt worden. Knapp 90.000 Menschen hatten das Konzertareal kurzzeitig verlassen müssen. Die Maßnahme stellte sich glücklicherweise im Nachhinein als unbegründet dar. Ein Schreibfehler bei den Namen der zweier Aufbauhelfer ließ die Alarmglocken schrillen. Nichtsdestotrotz: Das Gelände konnte innerhalb kürzester Zeit ohne Zwischenfälle geräumt werden.

ELF-Veranstalter Reifenauer: “Nicht verunsichern lassen”

Konkret gebe es für das Electric Love Festival am Salzburgring “keine wie auch immer geartete Bedrohungslage”, verweist Veranstalter Manuel Reifenauer auf Anfrage von SALZBURG24 auf eine Einschätzung der lokalen Behörden. Man dürfe sich von den jüngsten Ereignissen nicht verunsichern lassen, gehe aber “keinesfalls mit Scheuklappen an die Sache ran”.

Denn seit dem Jahr 2015 gelte in allen europäischen Städten eine erhöhte abstrakte Gefährdungslage, wie Polizeisprecherin Eva Wenzl am Dienstag gegenüber S24 näher erläutert. Das Sicherheitskonzept für den Salzburgring sei entsprechend adaptiert worden. “Hier werden beispielsweise auch Erfahrungen aus Vorfällen in anderen europäischen Ländern eingeflochten”, so die Sprecherin.

“Hundertschaft an Polizeibeamten” am Electric Love Festival

Die Salzburger Polizei sei sowohl mit Polizisten in Uniform als auch Zivil, sowie mit verschiedenen Spezialkräften, etwa der Einsatzeinheit Salzburg, am Ring unterwegs. Zusätzlich würden auch Hubschrauber sowie die Hundestaffel eingesetzt. “Eine Hundertschaft an Polizeibeamten ist während des Festivals vor Ort”, sagt auch Reifenauer. Des Weiteren sei ein privater Sicherheitsdienst engagiert. Genaue Zahlen zum Aufgebot waren mit Verweis auf strategische Gründe aber nicht zu erfahren. “Im Vergleich zu den Vorjahren wurde aufgestockt”, lässt er lediglich dazu wissen.

Zusätzlich zu den augenscheinlichen Vorkehrungen werden auch Sicherheitsmaßnahmen im Hintergrund ablaufen. So gibt es am gesamten Gelände Videoüberwachung.

Tipp: Taschen nicht größer als A4-Format

Zielgerichtet würden zudem polizeiliche Personenkontrollen mit besonderem Augenmerk auf Bekleidung und mitgeführte Behältnisse durchgeführt, ergänzt Wenzl. An den Eingängen werden die Festivalbesucher außerdem von Sicherheitskräften nach verbotenen Gegenständen abgesucht. Darunter fallen unter anderem jegliche Feuerwerkskörper, Glas, Laserpointer sowie klarerweise Waffen. Die genaue Auflistung findet ihr HIER. Ein weiterer Tipp zur Taschenkontrolle: Eure Rucksäcke oder Taschen, die ihr auf das Kerngelände mitnehmen wollt, dürfen nicht größer als A4-Format sein.

Dass das zu Wartezeiten bei den Eingängen führen wird, lässt sich laut Reifenauer leider nicht vermeiden. Aber was ist denn nun die beste Zeit für die Anreise zum Electric Love Festival? “Die Empfehlung lautet erst ab Mittwoch um 12 Uhr und auf keinen Fall früher”, so der Veranstalter. Wann die Wartezeiten am kürzesten sein werden, könne man vorab nicht genau sagen. Bei der Eingangskontrolle solltet ihr jedenfalls euer Ticket, einen Ausweis und den Müllpfand in der Höhe von zehn Euro parat haben. “Und viel gute Laune”, meint Reifenauer schmunzelnd zum Abschluss. Dann stehe einem grandiosen #ELF-Wochenende am Salzburgring nichts mehr im Wege.

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