Sieben Leichen in Mexikos Bundesstaat Guerrero gefunden

Die mexikanische Polizei hat im Süden des Landes sieben Leichen entdeckt. Die menschlichen Überreste befanden sich in Erdlöchern und einer Kühlbox, wie die Sicherheitsbehörden des Bundesstaats Guerrero am Mittwoch mitteilten.

In der Region wurden am Wochenende fast 30 Menschen getötet. Bereits am Montag entdeckte die Polizei nahe der Ortschaft Tixtla zwölf geköpfte Leichen. Bei beiden Funden gehen die Beamten davon aus, dass die Taten im Zusammenhang mit Kämpfen zwischen rivalisierenden Verbrechersyndikaten stehen.

Mit Entführungen und Lösegeldforderungen ringen die konkurrierenden Banden in der Region um die Vorherrschaft. “Die großen Kartelle sind in kleinere kriminelle Gruppen zerfallen, die sich durch eine Eigenschaft auszeichnen: extreme und irrationale Gewalt”, sagte der Sprecher der Sicherheitsbehörden, Roberto Alvarez, dem Radiosender MVS. Guerrero ist mit mehr als 1800 Morden seit Jahresbeginn der zweitgefährlichste Bundesstaat in Mexiko.

(APA/dpa)

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