Sieben Tote bei Anschlag auf afghanische Armee

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Einen Tag nach der Unterzeichnung eines wegweisenden Sicherheitsabkommens mit den USA in Afghanistan ist die Hauptstadt Kabul von zwei Taliban-Anschlägen erschüttert worden. Zwei Attentäter sprengten sich vor Bussen in die Luft, die einheimische Militärangehörige beförderten, wie die Behörden mitteilten. Mindestens sieben Menschen wurden dabei getötet.


Mehr als 15 Menschen seien verletzt worden, teilte die Regierung mit. Die Taliban bekannten sich zu den Attentaten in der Hauptstadt Kabul und begründeten die Gewalt mit dem jüngst unterzeichneten Truppenabkommen zwischen den USA und der neuen afghanischen Regierung. Dadurch hätten sich Präsident Ashraf Ghani und seine Minister zu einer “Marionettenregierung” degradieren lassen.

Das von Ghanis Vorgänger Hamid Karzai über Monate blockierte Truppenabkommen mit den USA sieht vor, dass auch nach dem Abzug der Kampftruppen bis zu 12.000 ausländische Soldaten am Hindukusch bleiben können, um die afghanischen Sicherheitskräfte auszubilden und zu unterstützen. Umstritten war vor allem die Regelung, dass die US-Soldaten vor einer Strafverfolgung in Afghanistan geschützt sein sollen.

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