Silo-Brand in Salzburg-Itzling fordert Feuerwehr

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Die Entleerung des Silos könnte mehrere Tage dauern.
Die Entleerung des Silos könnte mehrere Tage dauern. - © FMT-Pictures/MW
Ein Silo-Brand im Salzburger Stadtteil Itzling forderte am Donnerstag seit den Morgenstunden die Einsatzkräfte. Sowohl Berufs-, als auch Freiwillige Feuerwehr waren vor Ort im Einsatz, in der Nacht auf Freitag konnte dann “Brand aus” gemeldet werden.

Als die Anlage Donnerstagfrüh in Betrieb genommen wurde, kam es zu einer Rauchentwicklung bei der Ausförderung von Futtermitteln aus dem Silo. Darauf sprang die Brandmeldeanlage an und die Feuerwehr wurde alarmiert. Gemeinsam mit der Betriebsleitung arbeitet man an der kontrollierten Entleerung des Silos. Gegen 17 Uhr waren sieben Mann der Berufsfeuerwehr sowie etwa 30 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort.

Itzling: Silo muss entleert werden

Die Entleerung stellt sich allerdings gar nicht so einfach dar: “Das geht nicht so schnell. Bei diesem Vorgang braucht es zusätzliche Begleitmaßnahmen, damit eine Durchzündung verhindert werden kann”, so Branddirektor Reinhold Ortler von der Berufsfeuerwehr im Gespräch mit SALZBURG24.

Silo-Brand dauert bis in die Morgenstunden

Bei dem Silo-Brand sind keine Flammen sichtbar, die Glutnester im Inneren werden von den Einsatzkräften ständig überwacht. “Das macht es für uns auch so schwierig. Wir können nur indirekt den Brand feststellen, ob es etwa zu einer Erhöhung der Temperatur kommt”, so Ortler. Der Brand könnte mehrere Tage dauern. Ortler zeigt sich allerdings zuversichtlich: “Nach dem letzten Silo-Brand 2011 haben wir einen Plan entwickelt, der wird nun abgearbeitet.” Freitagfrüh konnte gegen 3 Uhr schließlich “Brand aus” gemeldet werden, heißt es von der Berufsfeuerwehr Salzburg gegenüber SALZBURG24.

Feuerwehreinsatz sorgt für Verkehrsbehinderungen

Zur Verkehrsregelung ist auch die Salzburger Polizei vor Ort im Einsatz. In den Morgenstunden kam es aufgrund des Feuerwehreinsatzes zu Behinderungen auf der Itzlinger Hauptstraße. Nun wurden die Einsatzkräfte auf das notwendige Maß reduziert, um die Straße wieder komplett freizugeben.

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