Ski amade: Tageskarten werden teurer, Umsatz soll steigen

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Unter 50 Euro geht bei Ski amade nicht viel. (Themenbild)
Unter 50 Euro geht bei Ski amade nicht viel. (Themenbild) - © APA/AFP/Dilkoff/Archiv
Ski amade, der nach eigenen Angaben größte Skiverbund Österreichs und allgegenwärtig in Salzburg, rechnet für die kommende Saison mit einem Umsatzplus von 2,5 Prozent. Der Umsatz steigt unter anderem durch teurere Karten: Sie kosten heuer drei Prozent mehr, für Tagespässe sind bis zu 51,50 Euro zu berappen. 

In der vergangenen belief sich der Erlös auf 133 Mio. Euro – plus 3,7 Prozent. Heuer wurden 69 Mio. Euro investiert, davon 29 in Beschneiungsanlagen. Das gab Ski amade in Pressekonferenzen am Donnerstag in Linz, Salzburg und Wien bekannt. Wie jedes Jahr werden die Kartenpreise auch heuer nachgezogen.

Ski amade: Tageskarte kostet bis zu 51,50 Euro

Heuer kostet der Tagesskipass bis zu 51,50 Euro, durchschnittlich wurden die Preise um 3 Prozent angehoben. Eine wichtige Zielgruppe für den Skiverbund ist der Nachwuchs auf den Bretteln: Verschiedene Angebote sorgten dafür, dass zuletzt 7,5 Prozent mehr Kinder- und Jugendkarten pro Saison verkauft wurden. Heuer locken ein mehrtägiger Skikurs, Skiverleih und Liftpass für Kinder bis 6 Jahre um 100 Euro, weiters gibt es einen Weekend-Discount für Kinder und Jugendliche. Dazu neun Snowparks und 13 Funslopes. Neu ist dort Preisgeld für die besten Tricks sowie ein “Rookie of the year”-Wettbewerb für die coolsten eingereichten Snowpark-Videos. Für Wintersportler, die es lieber individueller wollen, ist “Made my Day” für kleine Gruppen von drei bis 15 Personen mit Guide und je nach Region unterschiedlichen Erlebnismöglichkeiten geschnürt worden.

Mehr Geld für Lifte

Der Verbund Ski amade fasst die Regionen Salzburger Sportwelt, Gastein, Hochkönig und Großarltal in Salzburg und Schladming-Dachstein in der Steiermark mit 760 Kilometern Pisten, 270 Liftanlagen und 260 Skihütten in 25 Orten zusammen. Sie verzeichneten in der vergangenen Saison 7,5 Millionen Personen, die zumindest einmal durch die Drehkreuze gingen, sowie 7,1 Millionen Nächtigungen. Das berichteten der Geschäftsführer der Planai-Hochwurzenbahnen Georg Bliem und die Geschäftsführerin der Hochkönig Bergbahnen Angela Haslinger als Präsident bzw. Vorstandsmitglied von Ski amade.

Nach erheblichen Investitionen in die Schneesicherheit – 90 Prozent der Pisten sind nun technisch beschneibar, in der vergangenen Saison war nach eigenen Angaben durchschnittlich an 122 Tagen eine Talabfahrt möglich – soll künftig wieder vermehrt Geld für Lifte und Seilbahnen ausgegeben werden. Zuletzt wurde eine neue Sesselbahn in Flachauwinkl-Kleinarl gebaut, weitere Aufstiegshilfen sind in Gastein, Schladming und Flachau-Wagrein-St. Johann geplant.

(APA/SALZBURG24)

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