18. März 2012 11:19; Akt.: 18.03.2012 11:19

Snowboard: Prommegger Parallel-Weltcup-Sieger

Der Salzburger holte sich den Parallel-Weltcup-Sieg. Der Salzburger holte sich den Parallel-Weltcup-Sieg. - © EPA/SERGEI ILNITSKY
Für Snowboarder Andreas Promegger ist am Samstag mit dem erstmaligen Triumph im Parallel-Weltcup eine “geniale Saison” zu Ende gegangen. Platz sechs im abschließenden Riesentorlauf in Valmalenco reichte dem Salzburg schließlich, um den Tagessieger und härtesten Rivalen Roland Fischnaller (ITA) um 20 Punkte auf Platz zwei zu verweisen.

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“Ich bin überwältigt”, erklärte der 31-jährige Salzburger, der damit seinen Landsmann Benjamin Karl entthronte. Der niederösterreichische Weltmeister musste sich diesmal mit Rang drei in der Endabrechnung begnügen. “Das war eine geniale Saison, der Gewinn der Kristallkugel ist jetzt die Krönung. Ein Gesamtweltcupsieg hat für mich einen sehr hohen Stellenwert, da man über die gesamte Saison hinweg konstant starke Leistungen bringen muss”, jubelte Prommegger, der nach den Rängen drei (2009/10) und zwei (2010/11) erstmals der Beste ist. “Ich bin sehr stolz, dass ich mit einem sechsten Platz mein Ziel punktgenau erreicht habe. Das ist bisher mein größter sportlicher Erfolg.”

Manuel Veith und Ingemar Walder (erster Podiumsplatz) sorgten mit den Plätzen zwei und drei für einen schönen rot-weiß-roten Ausklang. Veith, der bereits in Stoneham im Februar Zweiter gewesen war, freute sich über seine Platzierung, trauerte aber auch dem Sieg nach. “Einerseits ist ein zweiter Platz super, andererseits wollte ich dieses Rennen unbedingt gewinnen. Aber mit so einem Ergebnis in die Sommerpause zu gehen, ist mit Blickrichtung auf die kommende WM-Saison perfekt.”

Bei den Damen landete Julia Dujmovits auf dem dritten Gesamtrang, auch in der Tageswertung war sie Dritte hinter der Deutschen Amelie Kober und der Schweizer Gesamtsiegerin Patrizia Kummer. “Ich bin sehr zufrieden und richtig glücklich über diesen dritten Platz”, sagte die Burgenländerin. “Ich habe vor dem kleinen Finale gewusst, dass ich Dritte werden muss, um auch im Weltcup aufs Podest zu kommen. Das war die beste Saison meiner Karriere, in der ich bei keinem Rennen schlechter als Neunte gewesen bin. Das macht mich richtig stolz und ist eine große Motivation, um es im nächsten Winter noch besser zu machen.” (APA)



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