So soll die B156 sicherer werden

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Aus der Kreuzung soll ein Kreisverkehr werden.
Aus der Kreuzung soll ein Kreisverkehr werden. - © LMZ/Franz Neumayr
Immer wieder kommt es auf der B156, der Lamprechtshausener Landesstraße, im Flachgau zu teils schweren Unfällen und gefährlichen Verkehrssituationen. Jetzt soll damit Schluss sein:  In Oberndorf wird ein neuer Kreisverkehr gebaut.

Der „Stille-Nacht-Kreisverkehr“ soll einen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit an der B156 leisten, teilte das Land Salzburg am Dienstag mit. Der Baubeginn erfolgt am 28. November, der geplante Fertigstellungstermin ist Ende Juni 2017. Die Gesamtkosten schätzt man auf rund 800.000 Euro.

“Erhöhung der Sicherheit”

“Der Kreisverkehr bedeutet eine massive Erhöhung der Sicherheit für die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer”, betonte Landesrat Hans Mayr am Dienstag beim offiziellen Spatenstich. Auch die Bürgermeister Peter Schröder (Oberndorf), Johann Griessner (Lamprechtshausen) und Werner Fritz (Göming) hoben den Aspekt der erhöhten Verkehrssicherheit hervor und stehen geschlossen hinter dem Bauprojekt. Ausführende Firma ist die Held und Francke Bau-GmbH aus Salzburg.

Spatenstich für den neuen Kreisverkehr in Oberndorf Nord./LMZ/Franz Neumayr Spatenstich für den neuen Kreisverkehr in Oberndorf Nord./LMZ/Franz Neumayr ©

Viele Unfälle im Kreuzungsbereich

An der T-Kreuzung zwischen der B156 und der L205 (Sankt Georgener Landesstraße) blieb in den vergangenen Jahren die Zahl der Unfälle konstant hoch. Es handelt sich meist um typische Abbiegeunfälle. Vermutet wird, dass Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer von der L205 bei der Ausfahrt durch Stress aufgrund der Kolonnenbildung die Verkehrssituation unterschätzen und zu schnell ausfahren.

Kleinere Maßnahmen lösten Unfallproblem auf B156 nicht

Es gab eine Reihe von weniger weitreichenden Maßnahmen, die das Problem nicht beheben konnten, wie beispielsweise Geschwindigkeitsbegrenzungen, Sperrlinien und Verkehrsinseln. “Daher ist der Kreisverkehr an dieser Stelle eine sinnvolle Lösung zur Unfallvermeidung”, betonte Landesrat Mayr, der mit Nachdruck an der Errichtung eines Kreisverkehrs an dieser Stelle arbeitete.

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