So steht es um ein Hallenbad im Flachgau

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Mit Ergebnissen der Machbarkeitsstudie zur Umsetzung des Hallenbades im Flachgau wird im Herbst gerechnet (Symbolbild).
Mit Ergebnissen der Machbarkeitsstudie zur Umsetzung des Hallenbades im Flachgau wird im Herbst gerechnet (Symbolbild). - © Bilderbox
Die Machbarkeitsstudie zu einem Hallenbad im Salzburger Flachgau wurde bereits vor knapp einem Jahr in Auftrag gegeben. Ergebnisse werden für Herbst erwartet, zwischenzeitlich sagte auch das Land dem Projekt volle Unterstützung zu. Wir haben nachgefragt, wie es um das Bad steht.




Um ein Hallenbad besuchen zu können, müssen die Flachgauer bislang in die Stadt Salzburg oder gar weiter in den Süden bis nach Golling (Tennengau) fahren. Seit geraumer Zeit macht sich daher die SPÖ in den Gemeinden Neumarkt, Köstendorf und Straßwalchen für ein eigenes Hallenbad in der Region stark.

Machbarkeitsstudie zu Hallenbad in Auftrag gegeben

Dazu wurde im Herbst des vergangenen Jahres eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Dabei soll neben dem Standort auch die Frage nach der Finanzierung geklärt werden. Tanja Kreer, Vorsitzende der SPÖ in Straßwalchen, sieht auch das Land Salzburg in der Pflicht: “Eine Gemeinde alleine kann ein solches Vorhaben nicht umsetzen, hier muss das Land die Projektierung übernehmen.”

Land unterstützt Hallenbad im Flachgau

“Wir unterstützen dieses Projekt, wo es nur geht”, gab am Montag Sport- und Verkehrslandesrat Stefan Schnöll (ÖVP) im Gespräch mit SALZBURG24 an. Details können allerdings noch nicht genannt werden, im Zuge der Machbarkeitsstudie müssen zuerst noch grundlegende Punkte wie Standort, Einzugsgebiet und die Anbindung an den Verkehr geklärt werden. Ob die Finanzierung dazu auch ohne Bund gelingt? Schnöll: “Ich hoffe, ja. Wir werden dazu auf jeden Fall Gespräche mit dem Bund führen, machen die Umsetzung aber nicht davon abhängig.”

Hallenbad als Touristen-Attraktion?

Wichtig ist das Hallenbad in der Region allen voran für Schwimmkurse, Kreer sieht allerdings auch den gesundheitlichen Aspekt im Vordergrund. Demnach brauchen Physiotherapeuten eine Möglichkeit, Therapien im Wasser anbieten zu können. Des Weiteren könnte ein Hallenbad im Flachgau auch das Tourismusangebot in der Region weiter aufwerten. “Wir brauchen neue Anreize für den Tourismus. Mit dem Hallenbad ließe sich das Schlechtwetterangebot zusätzlich aufwerten”, so Kreer im Gespräch mit S24.

Schnöll will Fokus auf Schulen und Sportvereine

Ob das Bad auch den Vorstellungen des Tourismus entsprechen wird, zeigte sich Schnöll am Montag skeptisch: “In letzter Zeit haben wir den Fokus stark auf Erlebnisbäder gelegt. Die sind für Touristen natürlich interessant, bringen aber für die Schulen häufig Schwierigkeiten beim ordentlichen Durchführen der Schwimmkurse mit sich. Auch unsere Sportler brauchen eine entsprechende Anlage.”

Wie es mit dem Projekt Hallenbad im Flachgau weitergeht, zeigt sich im Herbst. Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden für den Zeitraum von Ende September bis Anfang Oktober erwartet.

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