Soldaten töteten in Mexiko 15 wehrlose Menschen

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Nach einem Massaker in Mexiko hat die Nationale Menschenrechtskommission schwere Vorwürfe gegen die Streitkräfte erhoben. Soldaten haben bei einem Einsatz in der Ortschaft Tlatlaya im Bundesstaat Mexico 22 mutmaßliche Bandenmitglieder getötet, teilte die Organisation am Dienstag nach Abschluss ihrer Ermittlungen mit – davon hätten sich aber mindestens zwölf der Opfer bereits ergeben gehabt.


Drei weitere seien an einen anderen Ort gebracht und aller Wahrscheinlichkeit nach dort erschossen worden, so die Kommission. Zunächst hatten die Streitkräfte erklärt, die Opfer hätten eine Patrouille angegriffen und seien bei dem anschließenden Feuergefecht ums Leben gekommen.

Im September widersprach eine Zeugin den Angaben. Nach ihrer Darstellung gab es während der Schießerei sogar nur einen Toten. Die anderen seien nach ihrer Kapitulation von den Soldaten getötet worden, darunter ihre 15-jährige Tochter. Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt gegen drei Soldaten wegen Mordes und gegen einen weiteren wegen Begünstigung. Die Enthüllungen zum Hergang hatten in Mexiko einen Skandal ausgelöst.

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