Soldaten wollen Islamisten aus Benghazi vertreiben

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In der ostlibyschen Stadt Benghazi sind erneut heftige Kämpfe zwischen Soldaten und islamistischen Milizen ausgebrochen. Der arabische Nachrichtenkanal “Al-Arabiya” berichtete am Freitag, die Soldaten attackierten die Stadt aus mehreren Richtungen. Sie wollten die Islamisten aus Benghazi vertreiben.


Das libysche Nachrichtenportal “Al-Wasat” meldete, aus verschiedenen Vierteln der Stadt seien schwere Waffen und anderer Gefechtslärm zu hören.

Soldaten unter dem Kommando des abtrünnigen Armeegenerals Khalifa Haftar gehen seit Monaten eigenmächtig gegen die Islamisten in Benghazi vor, zu denen auch die Gruppe Ansar al-Sharia gehört. Sie ist lose mit der Terrormiliz “Islamischer Staat” (IS) verbunden. Auch in vielen anderen Regionen Libyens ist die Sicherheitslage chaotisch. Vielerorts bekämpfen sich rivalisierende Milizen, die 2011 am Sturz von Langzeitherrscher Muammar al-Gaddafi beteiligt waren.

Die libysche Armee ist zu schwach, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Das Land versinkt zudem in einem Machtkampf, weil zwei Parlamente und zwei Regierungen miteinander konkurrieren. Die westlichen Staaten hatten vor rund zwei Wochen in einer Erklärung gewarnt, die Freiheit Libyens sei in Gefahr, wenn einheimische und internationale Terrorgruppen das Land als Rückzugsort nutzen könnten.

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