Soll die 380-kV-Leitung weiter ausgebaut werden?

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Die Leitungsgegner wünschen sich, dass das Kabel unter der Erde verschwindet (Symbolbild).
Die Leitungsgegner wünschen sich, dass das Kabel unter der Erde verschwindet (Symbolbild). - © Bilderbox
Am Bundesverwaltungsgericht in Wien beginnt am Montag die Berufungsverhandlung zur geplanten 380-kV-Leitung durch das Bundesland Salzburg. Soll die Salzburgleitung weiter ausgebaut werden? Stimmt ab in unserem Meinungscheck.

Die Diskussion um die 380-kV-Leitung in Salzburg beschäftigt seit zwei Jahrzehnten Politik und Gesellschaft. Sie soll insgesamt 120 Kilometer lang werden und von St. Peter im oberösterreichischen Braunau bis nach Kaprun im Pinzgau reichen. Der erste Teil der Leitung ist seit 2011 in Betrieb. Am Montag gehen die Verhandlungen rund um den zweiten Teil der Salzburgleitung in die nächste Runde.

Salzburgleitung soll 380-kV-Ring schließen

Die Verbund-Tochter APG hatte eine Freileitung beantragt, die Behörde entschied darum nicht über eine Verkabelung oder teilweise Verkabelung. Mit dem Bau der Salzburgleitung soll die letzte Lücke im 380-kV-Ring Österreichs geschlossen und die Versorgungssicherheit erhöht werden. Bei Leitungsausfällen verringert sich zudem die Gefahr von Stromausfällen, weil die Versorgung von beiden Seiten möglich ist.

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