Sonnenschutz im Test: Auf alle getesteten Mittel ist Verlass

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Auch mikrobiologisch war alles in Ordnung
Auch mikrobiologisch war alles in Ordnung - © APA (Symbolbild/dpa)
In einem Test von 14 Sonnenschutzmitteln mit höherem Lichtschutzfaktor hat kein Produkt schlechter als gut abgeschnitten. Die hohe Qualität der Präparate – zwölf mit Faktor 30 und zwei mit Faktor 50 – sei erfreulich, urteilten die Prüfer im Magazin “Konsument” (Juli-Ausgabe). Auch mikrobiologisch war alles in Ordnung.

Sieger im Test des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) mit der deutschen Stiftung Warentest wurde die Sonnenmilch von Spar Sunkiss, eines der günstigsten analysierten Produkte. Fünf Mittel, die Sprays von Penny, Clever und Eucerin sowie die Sonnenschutz Milch von Ladival und die Gel-Milch von Vichy, zeigten leichte Schwächen bei der Feuchtigkeitsanreicherung der Haut. Alle Produkte waren als “wasserfest” ausgelobt. Für diese Aussage zogen die Konsumentenschützer Punkte ab, “weil sie ziemlich dick aufgetragen ist”. Als “wasserfest” bzw. “wasserresistent” dürfen Mittel beworben werden, wenn sie nach zweimal 20 Minuten Baden die Hälfte der ursprünglichen Schutzleistung bieten. Nachcremen sei unverzichtbar, so die Tester. Insgesamt vergaben sie viermal ein “Sehr gut” und zehnmal “gut”.

Sonnschutz in Deutschland deutlich günstiger

Wieder einmal eine Grenzerfahrung wurde der Preisvergleich mit Deutschland. Discounterprodukte seien dort erheblich günstiger. Gröbere Preisunterschiede gebe es auch bei einigen Mitteln, die in beiden Ländern erhältlich sind. Für die Lait Solaire Hydratant von Biotherm bezahle man in Österreich 15 Euro für 100 Milliliter, beim Nachbarn 10,75 Euro. Die heimischen Anbieter begründen dies mit höheren Steuersätzen, teureren Logistikkosten, höheren Grundstückspreisen und Mautgebühren sowie den kleineren Absatzmengen und einer anderen Kostenstruktur am österreichischen Markt. Die Produkte von Lavera und La Roche-Posay allerdings sind laut den Testern in Österreich in etwa zum gleichen Preis wie in Deutschland zu haben.

Brandgefahr bei Sonnenschutzsprays

Neben Cremen, Sonnenmilch, Lotions und Gelen wurden auch vier Sprays getestet. Diese enthalten oft Alkohol und sind laut “Konsument” extrem leicht entflammbar. Bei der Anwendung sollte man nicht nur selbst auf das Rauchen und Sprühen in offene Flammen verzichten, warnten die Tester. “Bevor man sich einsprüht, sollte man darauf achten, dass sich am Strand nebenan nicht gerade jemand eine Zigarette anzündet. Auch sollte man sich keinesfalls neben dem brennenden Grill einsprühen.”

(APA)

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