Spanien hob Contergan-Entschädigungsurteil auf

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Ein spanisches Gericht hat in einem Contergan-Prozess eine Verurteilung des deutschen Pharma-Konzerns Grünenthal zu Entschädigungszahlungen aufgehoben. Das Madrider Landgericht entschied am Mittwoch in einem Berufungsverfahren, dass die Forderungen spanischer Contergan-Opfer verjährt seien.


Etwa 180 Betroffene hatten Entschädigungen von insgesamt 204 Millionen Euro verlangt. In erster Instanz hatte ein kleiner Teil der Kläger recht bekommen. Das Schlaf- und Beruhigungsmittel Contergan hatte Ende der 1950er-Jahre eine der größten Arzneimitteltragödien ausgelöst. In Österreich waren damals nur wenige Fälle registriert worden, weil das Medikament nicht rezeptfrei erhältlich war.

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