Spatenstich für das “Quartier Riedenburg”

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Der Spatenstich erfolgte am Freitag.
Der Spatenstich erfolgte am Freitag. - © Neumayr/MMV
Für das neue “Quartier Riedenburg” erfolgte am Freitag auf dem ehemaligen Kasernenareal in der Stadt Salzburg der Spatenstich. Auf dem rund 35.000 Quadratmeter großen Gelände entstehen insgesamt 22 Gebäude mit 253 Wohnungen (davon 30 Eigentumswohnungen) sowie ein Kindergarten, Geschäftsflächen, Büros und Ateliers.

Auf dem bislang für die Öffentlichkeit nicht einsehbaren und zugänglichen Areal – dem zwischen Neutorstraße, Moosstraße, Sinnhubstraße und Leopoldskronstraße gelegenen ehemaligen Militärgelände – werden in den nächsten Jahren eine große Tiefgarage mit über 300 Stellplätzen und in insgesamt 22 Baukörpern 316 Miet-, Mietkauf- und Eigentumswohnungen sowie Geschäfts- und Büroflächen errichtet. Darüber hinaus ist ein rund  5.000 Quadratmeter großer freizugänglicher Park vorgesehen.

Modell aus der Sicht der Mosstraße/gswb/Auer Modell aus der Sicht der Mosstraße/gswb/Auer ©

Laschensky-Biedermeiervilla bleibt erhalten

Das Siegerprojekt eines internationalen Architekturwettbewerbs sieht Gruppierungen von jeweils drei Baukörpern um einen leicht über dem Geländeniveau liegenden Platz vor. Die Bebauungsdichte des Bauplatzes ist entsprechend den Festlegungen des Bebauungsplans der Grundstufe mit einer Geschoßflächenzahl (GFZ) von 1,2 festgelegt. In den Erdgeschoßen der einzelnen Häuser werden Gemeinschaftsräume, Atelierwohnungen und Fahrradräume integriert.

Der Autohandel am südlichen Ende der Liegenschaft bleibt bestehen. Das unter Erhaltungsgebot stehende, historische Backsteingebäude an der Sinnhubstraße soll künftig sowohl für kulturelle Zwecke und kulturelle Freizeitangebote der Quartiersbewohner als auch darüber hinaus zur Verfügung stehen. Die ebenso unter Erhaltungsgebot stehende, im Jahr 1841 an der Ecke Neutorstraße/Leopoldskronstraße von Georg Laschensky errichtete Biedermeiervilla ist für eine Geschäftsnutzung vorgesehen.

Viel Grünraum für Bewohner und Öffentlichkeit

Das Freiraumkonzept des “Quartier Riedenburg” sieht eine zusammenhängende, zum Rainberg hin orientierte Grünfläche von rund 5.000 Quadratmetern vor. Die Parkfläche wird so gestaltet, dass das bisher durch eine Mauer abgeriegelte Kasernengelände durch Fuß- und Radwege öffentlich zugänglich gemacht wird. Zentraler Punkt des Projekts ist der weiträumige Park, der dem gesamten Stadtteil zur Verfügung steht. Die Freiraumgestaltung sieht Wege, Plätze, Spielbereiche und großzügig mit Bäumen bepflanzte Grünflächen vor. Das Innere des neuen Stadtteilquartiers bleibt verkehrsfrei.

Das Mobilitätskonzept des “Quartier Riedenburg”

Die Tiefgarage wird über mehrere Zu- und Ausfahrten verfügen und über 300 Stellplätze bieten. 20 oberirdische Parkplätze sind für Besucher und Lieferanten vorgesehen. Rund 830 Fahrräder werden unterirdisch und oberirdisch abgestellt werden können. Zwei Stellplätze mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge sind ebenso vorgesehen. Die Fahrzeuge können von den Bewohnern angemietet werden.

gswb und UBM kaufen Riedenburgkaserne

gswb und die UBM Development AG (damals UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft) haben im Herbst 2012 den Zuschlag für den Erwerb der Riedenburg-Kaserne und des Kindergartens Neutorstraße erhalten. Das Militärkommando Salzburg, das in der Riedenburg seinen Standort hatte, wurde in die Schwarzenberg-Kaserne nach Wals verlegt. Ab diesem Zeitpunkt wurden bis März 2016 am Gelände Asylwerber untergebracht.

Nach Abschluss aller behördlichen Genehmigungsverfahren konnte im Juni 2016 mit dem Abbruch der Kaserne begonnen werden. Nun startet nach einer über dreijährigen Planungsphase die Errichtung des neuen “Quartiers Riedenburg”. Damit geht die aktuell größte Baustelle eines Wohnbauprojektes im Land Salzburg in Betrieb.

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