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Spektakuläre Baumverpflanzung im AYA-Bad

Ein Spezial-Bagger musste den zehn Meter hohen Baum sorgfälltig ausgraben. Ein Spezial-Bagger musste den zehn Meter hohen Baum sorgfälltig ausgraben. - © Wildbild

Weil er der neuen Schwimmhalle im umgeplanten AYA-Bad im Weg gewesen wäre, wurde Freitagmittag, ein mehr als zehn Meter hoher, rund 40 Jahre alter Lindenbaum auf dem Badgelände an der Alpenstraße umgepflanzt.

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Dabei war ein 50 Tonnen schwerer Spezial-LKW aus Deutschland im Einsatz: Mit seinem mächtigen Ballenstecher hob er zunächst die neue Wurzelgrube aus. Dann fuhr der Speziallaster auf den zuvor vom Gartenamt ausgelegten Eisenplatten – die das Einsinken des Trucks in der Wiese verhinderten – zur Linde. Dort öffnete der Fahrer den Ballenstecher, umfasste damit den Baum, stach knapp außerhalb des Wurzelraums in die Erde und hob den großen Baum samt seinen Wurzeln heraus. Die so ausgehobene Linde wurde unmittelbar danach an ihrem neuen Bestimmungsort im AYA-Bad Areal wieder eingepflanzt.

Nur drei Bäume müssen fallen

„Ich denke, die Stadt hat mit dieser Baum-Rettung nicht nur einen dringenden Wunsch der Anrainer erfüllt, sondern insbesondere auch ihre Vorbildfunktion beim Baumschutz gegenüber anderen Bauherrn“, betont Umweltschutzstadtrat Johann Padutsch nach der gelungenen Aktion. Die Kosten dafür beziffert er mit rund 3.500 Euro, den Wert des geretteten Baumes mit etwa 8.000 Euro. Padutsch freut sich, dass auf dem gesamten Gelände wegen des Badumbaus nun nur drei Bäume – nicht wertvolle Fichten und eine kranke Esche – gefällt werden müssen.

Bad-Umbau startet Ende Februar

Für Baustadträtin Claudia Schmidt war die Aktion „gleichsam ein vorgezogener Spatenstich für den AYA-Bad Umbau“. Dieser werde voraussichtlich Ende Februar/Anfang März starten. „Ich gehe davon aus, dass wir das Projekt in einem Jahr durchziehen werden. Und uns dann ein attraktives Freibad samt Schwimmhalle zur Verfügung steht. Letztere benötigen wir ja dringend, wenn als nächster Akt das Paracelsusbad erneuert wird.“ Bei den Anrainern ersucht die Baustadträtin schon jetzt um Verständnis für die nötigen Baumaßnahmen.

Großbaumverpflanzung noch Besonderheit

Der Naturschutz-Fachmann der Stadt, Achim Ehrenbrandtner, erklärt, dass die Verpflanzung eines so großen Baumes „schon eine Besonderheit ist“. Bis zu einem Stammumfang von 150 cm sei dies normalerweise sinnvoll, „sonst wächst er nicht mehr ordentlich an“. In der Stadt Salzburg habe eine derartige Verpflanzung bislang nur einmal im Jahrzehnt stattgefunden.



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