Sperre nach schwerem Crash auf der A10 bei Hallein

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Die Feuerwehr Kuchl stand mit 32 Kräften im Einsatz.
Die Feuerwehr Kuchl stand mit 32 Kräften im Einsatz. - © FF Kuchl
Ein Verkehrsunfall auf der A10 bei Bad Vigaun (Tennengau) hat am Donnerstagmorgen drei Verletzte gefordert und für lange Wartezeiten auf der Autobahn gesorgt. Für die alarmierte Feuerwehr Kuchl war dies der zweite schwere Verkehrsunfall in nur 24 Stunden. 

Eine 44-jährige Pkw-Lenkerin aus Deutschland prallte gegen 6 Uhr auf der A10 in Richtung Villach aus noch unbekannter Ursache gegen eine Leitschiene. Das Fahrzeug schlitterte nach links über beide Fahrstreifen und kam dort quer zur Fahrbahn zum Stillstand. Unmittelbar nach der Deutschen fuhr ein 27-jähriger Pkw-Lenker. Der Mann konnte nicht mehr ausweichen und krachte gegen die rechte Fahrzeugseite der Lenkerin.

Pkw schleuderte gegen Leitschiene

Durch den Aufprall wurde der Pkw erneut gegen die linke Betonleitschiene geschleudert und das Auto des 27-Jährigen gegen die rechte Leitschiene bis der Wagen schließlich am Pannenstreifen zum Stehen kam.

Beide Pkw-Lenker und Beifahrer verletzt

Die Deutsche wurde bei dem Unfall unbestimmten Grades verletzt, der Zweitbeteiligte ebenso, sowie ein 32-jähriger Beifahrer. Die beiden Männer begaben sich selbstständig in ärztliche Behandlung. Das Rote Kreuz brachte die Verletzte in ein Krankenhaus.

Zweiter Einsatz für Feuerwehr Kuchl innerhalb 24 Stunden

Bei Fahrzeuge wurde schwer beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Kuchl war mit 32 Mann am Unfallort im Einsatz. Für die Feuerwehrleute war der Einsatz Donnerstagfrüh bereits der zewite schwere Verkehrsunfall auf der Autobahn innerhalb von 24 Stunden.

Mit vereinten Kräften wurden die Unfallautos geborgen./Feuerwehr Kuchl Mit vereinten Kräften wurden die Unfallautos geborgen./Feuerwehr Kuchl ©

Feuerwehr räumte Unfallstelle

Die Feuerwehr und der Löschzug Jadorf führten Absicherungsmaßnahmen durch, betreuten die verletzte Lenkerin des deutschen Pkw, sicherten den Brandschutz, regelten den Verkehr und konnten nach den Aufräumungsarbeiten nach ca. einer Stunde wieder in die Feuerwehrhäuser einrücken. Die Rettungsgasse funktionierte einwandfrei, berichtet die Feuerwehr Kuchl auf ihrer Homepage.

In der Zeit von 6 Uhr bis 6.40 Uhr war die A10 im Bereich der Unfallstelle nur erschwert passierbar.

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