Spieler-Revolte: Gerhard Perlak schmeißt in Bürmoos hin

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Das Fass ist für Gerhard Perlak in Bürmoos übergelaufen – er schmeißt hin.
Das Fass ist für Gerhard Perlak in Bürmoos übergelaufen – er schmeißt hin. - © Krugfoto
Das kam überraschend! Gerhard Perlak zog die Notbremse und hört als Bürmoos-Trainer mit sofortiger Wirkung auf. Trotz seinem Erfolgslauf in der Salzburger Liga reagierte er auf eine Spieler-Revolte und ist zurückgetreten.




Der 39-Jährige kam zum SV Bürmoos, um den Club mit erfrischendem Offensivfußball zu beleben. Dies gelang dem Coach, der in Besitz der UEFA-A-Lizenz ist, auch sehr erfolgreich. Aus sieben Partien holte Perlak zehn Punkte und musste sich mit seinem Team nur ein Mal geschlagen geben. Doch seit ein paar Wochen spürt er starken Gegenwind gegen seine Person.

Bürmooser Spieler-Revolte besiegelt Perlak-Aus

“Seit ein paar Wochen spüre ich, dass zwei bis drei Spieler gegen mich arbeiten und mich loswerden wollen”, erklärte Perlak im Gespräch mit SALZBURG24. Ein paar Akteuren soll der zu offensive Spielstil – verbunden mit mehr Laufarbeit – laut Perlak nicht geschmeckt haben. “Als ich dann erfahren habe, was sie hinter meinem Rücken geredet haben, wurde es mir zu viel”, sagte der scheidende Coach. Das Fass zum Überlaufen gebracht haben sollen Meldungen nach dem Samstag-Spiel gegen Union Hallein (1:1).

“Das ist ein bisschen lächerlich, was da abging. Wir haben alles probiert, aber am Dienstag habe ich den Entschluss gefasst, dass es so nicht mehr weiter gehen kann”, fügte Perlak an. Mit ihm legt auch Co-Trainer Bernhard Weichslberger sein Amt nieder. Seine Funktion als Trainer möchte er auch in Zukunft weiter ausüben: “Ich möchte auf alle Fälle bei einem Verein weiter machen, bei dem etwas aufbauen und junge Spieler entwickeln kann.”

Vor knapp vier Jahren wurde Perlak mit U. Hallein Meister, heuerte dann in Kuchl an, ehe nun in Bürmoos Schluss ist./Krugfoto Vor knapp vier Jahren wurde Perlak mit U. Hallein Meister, heuerte nach einer Station bei Red Bull Salzburg in Kuchl an, ehe nun in Bürmoos Schluss ist./Krugfoto ©

Bürmoos-Präsident Eckschlager überrascht

Auch für Robert Eckschlager, den Präsident des SV Bürmoos, kommt die Entscheidung überraschend. “Für mich kam die Nachricht auch wie aus dem Nichts. Derzeit will ich keinen Kommentar dazu abgeben, da ich gemeinsam mit dem Vorstand darüber reden will und erst dann Schlüsse ziehen werde. Interimistisch wird ab sofort Alexander Trappl an der Seitenlinie stehen. In der achten Runde muss Bürmoos am Samstag um 17 Uhr zum Aufsteiger nach Adnet.

Salzburger Liga: 8. Runde

  • Samstag um 12 Uhr: Strobl – SAK 1914
  • Samstag um 14.30 Uhr: Zell am See – Kuchl
  • Samstag um 15 Uhr: Altenmarkt – Puch
  • Samstag um 17 Uhr: Austria Salzburg – Thalgau
  • Samstag um 17 Uhr: Adnet – Bürmoos
  • Samstag um 17 Uhr: Straßwalchen – Bramberg
  • Samstag um 17 Uhr: Golling – Eugendorf
  • Sonntag um 15 Uhr: Hallein – Neumarkt

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