Spielplan der Bühne Baden präsentiert

Akt.:
Das Stadttheater in Baden
Das Stadttheater in Baden - © APA (Bühne Baden)
Der neue künstlerische Leiter der Bühne Baden, Michael Lakner, hat am Freitag in Wien den Spielplan 2017/18 für Stadttheater und Sommerarena vorgestellt. Als Saisonmotto hat Lakner, der das Renommee des Hauses halten und steigern will, “Einzelgänger und Außenseiter” erwählt. Mit einer “richtigen Mischung zwischen populären und unbekannteren Stücken” will er verstärkt Publikum aus Wien anziehen.

So wird Carl Maria von Webers “Der Freischütz” in einer Inszenierung des Intendanten erstmals seit 120 Jahren wieder in Baden zur Aufführung gelangen (Premiere am 21. Oktober). Oliver Baier, im Vorjahr von Lakner beim Lehar Festival Bad Ischl als Frosch in der “Fledermaus” engagiert, begeht als Samiel sein Operndebüt – will aber genau diese Schlagzeile definitiv nicht sehen. Als Weihnachtspremiere steht Leo Falls Operette “Die Kaiserin” auf dem Programm, nicht zuletzt als Reverenz an das Maria-Theresia-Jubiläumsjahr (Regie: Leonard Prinsloo).

Im Frühjahr 2018 folgen die Revue-Operetten “Maske in Blau” von Fred Raymond und “Eine Frau, die weiß, was sie will” von Oscar Straus sowie die Badener Erstaufführung des Broadway-Klassikers “Ein Käfig voller Narren”. Als traditionelles Familienmusical kommt “Aladdin und die Wunderlampe” von Robert Persche auf die Bühne des Stadttheaters, als Wiederaufnahme kehrt auch “Das Dschungelbuch” zurück.

In der Sommerarena werden 2017 Jacques Offenbachs “Orpheus in der Unterwelt” und Franz Lehars “Der Zarewitsch” gezeigt, im Stadttheater das Musical “Grand Hotel” nach dem Roman “Menschen im Hotel” von Vicki Baum. Auch für Sommer 2018 steht das Repertoire bereits fest: Franz Lehars “Die lustige Witwe”, Carl Millöckers “Der Bettelstudent” und die österreichische Erstaufführung von Frank Wildhorns Musicalversion von “Bonnie & Clyde”.

Fortgeführt und erweitert werden auch die Konzertschiene und die Veranstaltungen im Max-Reinhardt-Foyer sowie die Kooperation mit dem Landestheater NÖ. Lakner: “Durch bestmögliche Nutzung der Spielstätten und Überprüfung und Optimierung der dispositionellen, finanziellen und technischen Rahmenbedingungen versuchen wir, ein Maximum an Vorstellungen inklusive Randveranstaltungen anzubieten.” Mit Familienvorstellungen, Schulveranstaltungen und Kinderworkshops will Lakner auch junges Publikum erreichen. 

Die Auslastung ging von 85 auf 83 Prozent zurück, angesichts gestiegener Vorstellungszahlen wurden aber insgesamt mehr Besucher verzeichnet. Dies schlug sich laut Geschäftsführerin Martina Malzer auch in einem Einnahmen-Plus nieder. Auch bei den Abonnements zeige sich ein Aufwärtstrend. 

(APA)

Leserreporter
Feedback


0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen