Sport-Mix: Playoff-Traum, Medaillenregen und verpasster Aufstieg

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Der Playoff-Traum der Bulls II lebt.
Der Playoff-Traum der Bulls II lebt. - © Salzburg Bulls
Denkbar knapp verpasste der UTTC Salzburg den Aufstieg in die 1. Tischtennis-Bundesliga, während das Varsity Team der Salzburg Bulls von den Football-Playoffs träumt. Und bei den Taekwondo-Landesmeisterschaften zeigte Oberndorf einmal mehr, wer der Dominator in Salzburg ist. Das und mehr im Sport-Mix vom Wochenende.

Gegen die zweite Garnitur der Graz Giants hatten die Pinzgau Devils bei der 6:38-Heimniederlage nicht den Hauch einer Chance. Mit einem 0:15-Rückstand ging es bereits in die Halbzeitpause, danach überrollte der steirische Offensivzug die Salzburger. Lediglich Christian Hofer konnte nach tollem Lemberger-Pass anschreiben. “Man hat der gegnerischen Offense-Line die Erfahrung angemerkt und wir konnten die vielen schlechten Snaps nicht ausnutzen. Gegen die Runningbacks hatten wir nicht die richtigen Mittel, um sie früher zu stoppen”, analysierte Devils-Obmann Nils Gödde. Headcoach Andreas Scheiber pflichtete ihm bei: “Wir sind dabei eine neue Mannschaft aufzubauen und hoffen, die letzten beiden Spiele noch gut über die Runden zu bringen.”

Für die Devils ist das heuer eine Zwischensaison. /Pinzgau Devils Für die Devils ist das heuer eine Zwischensaison. /Pinzgau Devils ©

Football: Bulls Varsity gewinnt in Wörgl

Mit einem hart umkämpften 13:3-Auswärtssieg gegen die Wörgl Warriors haben die Bulls II ihren dritten Sieg im vierten Spiel eingefahren. Die Chancen auf die Playoffs sind dadurch sehr intakt. “Unsere Offense hatte sehr viele Ausfälle zu verkraften und so konnten wir zwar schöne Spielzüge zeigen, für Punkte reichte es aber nicht. Dafür hat unsere Defense mehr Punkte erzielt als zugelassen”, erklärt Offensive Coordinator Benjamin Ast.

Tischtennis: UTTC verpasst Bundesliga-Aufstieg knapp

In einem äußerst spannenden Spiel um den Einzug in die 1. Tischtennis-Bundesliga verlor der UTTC Salzburg beim Finalturnier in Baden gegen den 1. Wiener Neustädter Sportklub Allround mit 3:6. Der Traum vom Aufstieg zerplatzte für die Salzburger Christian Luginger, Andreas Büttner und Michael Trink denkbar knapp, das Trio will aber in der kommenden Spielzeit erneut am Oberhaus anklopfen.

Zweimal EM-Bronze für Salzburgs Karateka

Über 500 Teilnehmer gingen beim traditionellen Shotokan Karate-Do in Hradec Králové (Tschechien) an den Start. Auch die Österreichische Delegation, darunter fünf Salzburger, mischte die Disziplinen der Junioren (unter 20 Jahre) bis hin zu den Master-Kategorien (über 40 Jahre) kräftig auf. Dabei konnte sich der Straßwalchner Karateka und Dojoleiter Andreas Brodinger im Kata Einzel über 40 Jahren die Bronzemedaille sichern. Die Damen-Mannschaft um Paar, Adler und Rainer sicherte sich ebenfalls die bronzene EM-Medaille.

Österreich freut sich über zwei EM-Medaillen. /Salzburger SKIAF Landesverband Österreich freut sich über zwei EM-Medaillen. /Salzburger SKIAF Landesverband ©

Taekwondo: Medaillenregen für Oberndorf

Elf Mal Gold bei der Salzburger Taekwondo-Landesmeisterschaft in Neukirchen am Großvenediger war die eindrucksvolle Bilanz des Taekwondo Vereins Oberndorf, der sich somit souverän den Mannschaftstitel vor Saalfelden (6x Gold) und Maishofen (2x Gold) sichern konnte. Besonders auszeichnen konnten sich einmal mehr die Top-Athleten Aleksandar Radojkovic (Herren -87 kg), der von seiner WM-Nominierung beflügelt war, und SSM-Schüler Binay Karki (Junioren -55 kg). Außerdem erkämpften sich Angelo Rager, Aref Aklaghi, Gregor Mair, Sophie Grabner, Johanna Jäger, Hossein Khalili, Zabidulla Haidari, Ali Reza Khalili und Anita Grosic Goldmedaillen. Alexandra Drevo und Pia Fraunhuber holten Silber. Selma Grosic, Jakob Jäger, Marlena Thuminger, Zoey Ecker, Lukas Stadler und Christian Löw freuten sich über die Bronzemedaille.

Der Taekwondo Verein Oberndorf ist in Salzburg das Maß aller Dinge. /TV Oberndorf Der Taekwondo Verein Oberndorf ist in Salzburg das Maß aller Dinge. /TV Oberndorf ©

Mountainbike: Weltcup-Auftakt für Mitterbauer

Nachdem Lisa Mitterbauer vergangene Saison aufgrund gesundheitlicher Probleme oft aussetzen musste, konnte sie ihr erstes Weltcup-Rennen seit Anfang August 2016 kaum erwarten. In Nove Mesto (Tschechien) ging es gegen 80 Konkurrentinnen, schließlich überquerte die Seehamerin als 47. die Ziellinie und war mit dem Resultat zufrieden: “Natürlich ist das keine Spitzenplatzierung, aber mir ist es gut gegangen und ich bin einfach froh, dass ich endlich wieder bei einem Weltcup antreten konnte.”

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