Sporthalle Riedenburg: Vorzeitige Sperre droht

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Sportveranstaltungen in der Sporthalle Riedenburg könnten bald Geschichte sen.
Sportveranstaltungen in der Sporthalle Riedenburg könnten bald Geschichte sen. - © Neumayr/MMV/Archiv
Paukenschlag für alle Hobby- und LeistungssportlerInnen, die die Sporthalle Riedenburg als Trainings- und Wettkampfstätte nutzen: Wie die Stadt Salzburg am Donnerstag in einer Aussendung berichtet, drohe die vorzeitige Sperre der Halle.

Die Landessportorganisation weigert sich, die Halle ab dem Auszug des Bundesheeres zu Beginn des kommenden Jahres weiter als Sportstätte zu betreiben. Dies war als Übergangslösung bis zur Fertigstellung der neuen Sporthalle in Liefering vorgesehen. Das Nein kam für die Stadt und für Sport-Ressortchef Heinz Schaden völlig überraschend nach einer Sitzung des „Landessportrats“ zu Beginn dieser Woche. Der Bürgermeister: „Für mich ein klarer Fall von Gelber Karte wegen unsportlichen Verhaltens.“

Riedenburg: Halle im Bundesheer-Besitz

Bisher stand die in die Jahre gekommene Sporthalle Riedenburg im Besitz des Bundesheeres, die Wettkampf- und Trainingstermine wurden durch die Landessportorganisation koordiniert. Da die alte Riedenburghalle die Anforderungen an eine moderne Wettkampf- und Trainingsstätte immer weniger erfüllt und nach dem Verkauf des Kasernenareals an Wohnbauträger ohnehin nicht mehr zur Verfügung steht, wurde die Stadt aktiv und entwickelte das Projekt der Sporthalle in Liefering.

Baubeginn der neuen Sporthalle 2015

Baubeginn für das rund neun Miollionen Euro teure Projekt ist 2015, Fertigstellung Ende 2016 oder Anfang 2017. Bleiben die Landessport-Organisation und Sportlandesrätin Martina Berthold bei ihrem Nein zu einem weiteren Betrieb der Riedenburghalle, droht dem Hallensport in Salzburg also eine zweijährige „Obdachlosigkeit“.

Schaden will Entscheidung nicht akzeptieren

Bürgermeister Heinz Schaden kann daher diese Entscheidung nicht akzeptieren: „Wir nehmen für die neue Halle viel Geld in die Hand, vom Land haben wir bisher nichts als eine vage Zusage einer 20prozentigen Mitfinanzierung. Sich jetzt auch noch aus der Verantwortung für die Übergangslösung zu verabschieden, ist völlig unverständlich. Wenn´s ums Geld oder organisatorische Aufgaben geht, tut das Land gern so, als wäre die Stadt Salzburg exterritorial. Dem ist bekanntlich nicht so.“

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