St. Patrick’s Day: Was ist die Geschichte dieses Feiertages?

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Nicht nur in Irland zelebriert: Fröhliche Stimmung weltweit am St. Patrick's Day. Nicht nur in Irland zelebriert: Fröhliche Stimmung weltweit am St. Patrick's Day. - © AP
Wenn im März plötzlich Grün die Farbe des Tages wird, weiß man: Es ist mal wieder St. Patrick’s Day. Was ist die Geschichte dieses Feiertages und wieso ist er so beliebt?

Flüsse werden grün gefärbt (bekanntes Beispiel: Der Chicago River), Gesichter grün bemalt und Pubs haben Hochbetrieb: Der St. Patrick’s Day am 17. März wird rund um den Globus von Iren, irischen Emigranten und nicht zuletzt auch von Nicht-Iren auf der ganzen Welt gefeiert. Denkt man an diesen Tag, hat man vor allem Party und laute Feste und Paraden im Sinn.

Tatsächlich ist der St. Patrick’s Day (auf Irisch hat er übrigens den klingenden Namen Lá Fhéile Pádraig) ein in erster Linie religiöser Feiertag. Begangene wird er zu Ehren des am 17. März im 5. Jahrhundert verstorbenen irischen Nationalheiligen Patrick. Dieser gilt als der erste christliche Missionar in Irland.

St. Patrick’s Day: Und alles wird grün!

Speziell gastronomisch ist der irische Feiertag geprägt: Traditionell sind die Irish Pubs in aller Welt Zentrum der Festivitäten am 17. März. Einen Tag lang ist Grün die dominierende Farbe schlechthin, und allerorts findet man Kleeblätter – mit deren Hilfe erklärte St. Patrick damals dem Irischen Volk die Dreifaltigkeit.

Aber nicht überall ist Feiern die erste Devise an diesem Tag: Als christlicher Feiertag wird der St. Patrick’s Day vor allem in der Römisch-Katholischen Kirche sowie der Church of Ireland, einer anglikanischen Kirchengemeinschaft, begangen.

Der 17. März fällt dort nämlich in die Fastenzeit fällt, daher ist den gläubigen Iren an diesem Tag eine wohlverdiente Fastenpause erlaubt.

In jedem Fall ist der St. Patrick’s Day ein Feiertag, der sich weltweit immer größerer Beliebtheit erfreut – nicht zuletzt, weil er eine gute Gelegenheit ist, sich mit Freunden zusammenzusetzen und ein wenig Ausgelassenheit an den Tag zu legen.



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