Stadt Salzburg bietet Deutschkurse für Asylberechtigte auch 2017 an

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Anja Hagenauer im Kreis der letzten Deutschkurs-TeilnehmerInnen für heuer in der VHS.
Anja Hagenauer im Kreis der letzten Deutschkurs-TeilnehmerInnen für heuer in der VHS. - © Stadt Salzburg/Johannes Killer
Das erfolgreiche Stadt Salzburger Modell der Deutschkurse für Asylberechtigte wird auch 2017 weiter geführt. Das kündigte Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer (SPÖ) am Dienstag in einer Aussendung an. 

Seit Sommer 2015 wurden von der Stadt – obwohl nicht zuständig – in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule 14 A1-Deutschkurse sowie zwei Alphabetisierungskurse angeboten. 80 Prozent der über 400 Teilnehmer haben die abschließende Prüfung bestanden. Sie durften während der kompakten, sechswöchigen Kurse nicht fehlen, sonst wurde ihnen die Mindestsicherung gekürzt. Pro Woche waren 20 Übungseinheiten Pflicht. Es wurden jeweils zwei Kurse parallel angeboten, sodass auch Eltern abwechselnd dabei sein konnten.

Weniger Mindestsicherung nach bestandenen Deutschkursen

“Es ist mir ein großes Anliegen, die Menschen mit dieser strikt reglementierten Basisausbildung in Deutsch rasch fit für den Arbeitsmarkt zu machen. Und damit zugleich die Sozial-Budgets massiv zu entlasten”, so die Ressortchefin. Mit der 95.000-Euro-Investition der Stadt in die Deutschkurse 2015/2016 lukrierten sie und das Land Salzburg zusammen rund eine Million Euro Ersparnis. Grund dafür: Nach ihrer Aufnahme durch das Arbeitsmarktservice war für die Asylberechtigten keine oder weniger Mindestsicherung notwendig.

 

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