380-kV-Leitung – Stadt Salzburg fordert Gesetzesnovellierung

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Die Stadt möchte die geplante 380-kV-Leitung zu Fall bringen. Die Stadt möchte die geplante 380-kV-Leitung zu Fall bringen. - © Neumayr/Archiv
Die Stadt Salzburg mit Bürgermeister Heinz Schaden (S) an vorderster Front möchte zusammen mit einer Bürgerinitiative die geplante 380-kV-Leitung beim Gaisberg zu Fall bringen. Die beiden “Streitparteien” pochen jetzt auf ein Gutachten eines Innsbrucker Universitätsprofessors.

Demnach sei eine Teilverkabelung in sensiblen Gebieten wie der Gaisberg durch eine verfassungskonforme Novellierung des Salzburger Naturschutzgesetzes möglich, hieß es am Freitag in einer Aussendung der Stadt Salzburg.

Die von der Stadt und der Bürgerinitiative “Rettet Guggenthal-Heuberg” in Auftrag gegebene Expertise von Karl Weber, Ordinarius für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre, bescheinige nach Prüfung aller Rechtsnormen, dass für sensible Bereiche des Landes Salzburg ein Erdkabel für die 380-kV-Leitung vorgeschrieben werden könne, hieß es. Nun liege der Ball beim Landtag und der Landesregierung, in einem zügig durchgeführten Verfahren das Naturschutzgesetz zu novellieren. Das Gutachten wurde heute den zuständigen Landesgremien übermittelt. (APA)



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