Bauprojekte in Salzburg-Stadt beschlossen: Residenzplatz wird neugestaltet

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Die Vorarbeiten für den neuen Residenzplatz sollen noch 2017 beginnen.
Die Vorarbeiten für den neuen Residenzplatz sollen noch 2017 beginnen. - © Wagner&Widmann/Stadt Salzburg
Ein ausgesprochen sensibles Bauprojekt der Stadt Salzburg geht in die Umsetzung: Der Residenzplatz wird neu gestaltet. Der Bauausschuss der Stadt beschloss in seiner Sitzung am Dienstag die Vergabe der Arbeiten an die Firma Porr Bau GmbH aus Salzburg als Bestbieter mit einem Angebot von rund 3,52 Millionen. Außerdem soll der Treppelweg in neuem Licht erstrahlen und die Verkehrssituation bei der Autobahnunterführung in Taxham entschärft werden. 

Die Neugestaltung des Residenzplatzes ist in der Stadt Salzburg bereits seit über zehn Jahren Thema. Im Juni 2007 hatte diese der Bauausschuss des Gemeinderats bereits einstimmig beschlossen. Seither war es immer wieder zu Verzögerungen gekommen. Aber nun soll es endlich so weit sein.

Die bisher asphaltierten Bereiche zwischen Alter und Neuer Residenz, Mozartplatz und vor dem Postamt werden mit Granitsteinen aus dem Böhmerwald gepflastert, der innere Platzbereich wird mit Splitt aus selbigem Granit gestaltet. Um den Residenzbrunnen bleibt das Bachsteinpflaster erhalten. An der Nordfassade des Domes wird ein neuer, ganzjährig nutzbarer Fiaker-Standplatz eingerichtet. Mit der Umsetzung des Mahnmals für die Bücherverbrennung 1938 vor dem Heimatwerk wird noch 2017 begonnen.

Residenzplatz: Vorarbeiten starten noch dieses Jahr

Für die Abhaltung diverser Veranstaltungen wird wichtige Infrastruktur geschaffen. So wird es neue Elektroversorgungs- sowie Abwasserentsorgungsstationen geben. Alle Maßnahmen auf diesem heiklen, denkmalgeschützten Platz wurden mit dem Bundesdenkmalamt detailliert abgestimmt. Das Straßen- und Brückenamt wird noch in diesem Herbst mit den Vorarbeiten beginnen, 2018 sind die Pflasterungsarbeiten geplant und 2019 wird der Platz geschottert. Während des Rupertikirtags, des Christkindlmarkts und der Festspiele gebe es Unterbrechungen.

Straßenbeleuchtung für rechten Salzachtreppelweg

Der rechte Salzachtreppelweg zwischen Autobahnbrücke und Bergheim ist eine wichtige, ganzjährig genutzte Geh- und Radwegverbindung für Schüler und Pendler aus den Siedlungsräumen Hagenau, Schlachthofsiedlung und Bergheim. Aus Verkehrs- und Sicherheitsgründen wird hier nun in Abstimmung mit dem Radwegprogramm in drei Bauetappen eine Straßenbeleuchtung errichtet. Für den ersten, derzeit noch unbeleuchteten Abschnitt bis Hagenau gab der Bauausschuss der Stadt einstimmig grünes Licht. Auf dem 400 Meter langen Straßenstück werden 15 Lichtpunkte mit LED-Leuchten und mehrstufiger Nachtabsenkung errichtet. Errichtungskosten: rund 25.000 Euro.

LED-Bodenstrahler zwischen Schwarzstraße und Elisabethkai

Auch der 20 Meter lange, unbenannte Verbindungsweg zwischen Schwarzstraße und Elisabethkai (Café Bazar) soll laut einstimmigem Beschluss durch Beleuchtung mit LED-Bodenstrahlern sicherer gemacht werden. Kostensparend ist der gemeinsame Bau der Beleuchtungsanlage mit dem Neubau des Gehweges. Die Errichtungskosten für die Stadt betragen ca. 3.000 Euro, Baubeginn ist am 1. September.

Neuer Geh- und Radweg bei Autobahnunterführung

Mit einem Dringlichkeitsantrag wurde vom Bauausschuss auch der erste Bauabschnitt des neuen Geh- und Radwegs Siezenheimerstraße zwischen Guritzerstraße und Autobahnunterführung einstimmig beschlossen. Geplant sind hier ein neuer, 3,5 Meter breiter Geh- und Radweg sowie eine Querungshilfe im Bereich der Wilhelm Kress-Straße. Um Engstellen für den motorisierten Verkehr zu vermeiden, soll die bestehende Straße um rund eineinhalb Meter nach Osten verlegt werden. Geplanter Baubeginn ist Anfang Oktober, die Arbeiten am ersten Abschnitt sollten bis Mitte November abgeschlossen sein. Der Auftrag in Höhe von 288.000 Euro ging an die Firma Swietelsky. Der zweite Bauabschnitt mit einer geplanten Fertigstellung bis Ende November 2017 wird im nächsten Gemeinderat behandelt.

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